
Symbolfoto: Dient der Illustration und ist nicht zwingend orts- oder personengebunden.
Illegales Labor in Torrox ausgehoben
Gestank verriet die Anlage
Die spanische Guardia Civil hat in der Küstengemeinde Torrox ein professionell betriebenes Drogenlabor ausgehoben. Wie die örtliche Nachrichtenwebsite Axarquía Plus berichtet, nutzten die Betreiber die Kellerräume einer Wohnanlage, um Marihuana anzubauen und weiterzuverarbeiten. Aufgeflogen war die illegale Produktion, weil Nachbarn sich über den intensiven Geruch beschwerten, der aus dem Ladenlokal drang.
Zwei getrennte Arbeitsbereiche
Die Ermittler stellten bei der Durchsuchung ein ausgeklügeltes System fest: Das Labor war in zwei klar voneinander getrennte Zonen aufgeteilt. Im ersten Bereich standen die Cannabispflanzen, während im zweiten Teil die Weiterverarbeitung stattfand. Eine Überwachungskamera am Eingang sollte ungebetene Besucher abschrecken und die illegale Aktivität schützen.
Vom Anbau bis zur Fertigware
Die Anlage war auf eine vollständige Wertschöpfungskette ausgelegt. Neben 30 Cannabispflanzen fanden die Beamten Maschinen und Chemikalien, mit denen aus dem Rohstoff verschiedene Produkte hergestellt wurden: Körperöle, Fruchtgummis, Tabletten sowie flüssige Lösungen. Die Produkte waren offenbar für den lokalen Verkauf bestimmt.
Zwei Verdächtige
Im Zuge der Razzia nahm die Guardia Civil eine Person fest. Eine weitere Person wird als Beschuldigter geführt. Ihnen wird ein Verstoß gegen die öffentliche Gesundheit vorgeworfen – ein schwerwiegendes Delikt im spanischen Strafrecht, das bei Drogenhandel mit erheblichen Haftstrafen geahndet wird.
Quelle: axarquiaplus.es