Meningitis-Ausbruch: Grundschule wechselt zum Fernunterricht

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Valverde

Meningitis-Ausbruch: Grundschule wechselt zum Fernunterricht

von Redaktion2 Min. Lesezeit

Fernunterricht auf El Hierro

Die Bildungsbehörde der Kanarischen Inseln und die Gemeindeverwaltung von La Frontera haben als Reaktion auf einen Ausbruch von viraler Meningitis eine vorsorgliche Maßnahme ergriffen. Die Schülerinnen und Schüler der ersten und zweiten Klasse der Grundschule CEIP Tigaday werden vorübergehend im Fernunterricht unterrichtet, wie die Regionalregierung mitteilte.

Ziel der Entscheidung ist es, die körperlichen Kontakte zwischen den Kindern in diesem Alter so weit wie möglich zu reduzieren. Hintergrund sind drei bestätigte Erkrankungsfälle in der Gemeinde.

Entwarnung trotz Infektionen

Trotz der Vorfälle bemühen sich die Behörden, die Bevölkerung zu beruhigen. Die drei betroffenen Kinder befinden sich auf dem Weg der Besserung. Die Gesundheitsbehörden haben die üblichen Überwachungs- und Präventionsprotokolle aktiviert, um die Lage im Griff zu behalten.

An die Eltern wird appelliert, die Empfehlungen der Experten zu befolgen. So sollen die erkrankten Kinder während dieser Zeit keinen außerschulischen Aktivitäten nachgehen oder andere Kinder treffen, um eine weitere Ausbreitung zu verhindern.

Appell des Bürgermeisters

Der Bürgermeister von La Frontera, Pablo Rodríguez Cejas, wandte sich direkt an die Familien und bat um Gelassenheit und umsichtiges Handeln. „Ich möchte den Familien von La Frontera angesichts der festgestellten Fälle von viraler Meningitis eine Botschaft der Ruhe übermitteln“, so Cejas. Er betonte, dass sich die betroffenen Kinder auf dem Weg der Besserung befinden und die Gesundheitsbehörden die notwendigen Maßnahmen ergriffen haben.

Die Gemeinde steht nach seinen Worten in engem Austausch mit den Gesundheits- und Bildungsbehörden und unterstützt diese, um die Gesundheit der Kinder zu schützen. Cejas rief dazu auf, die Hygienehinweise zu beachten, insbesondere das regelmäßige Händewaschen mit Wasser und Seife, und ausschließlich offiziellen Empfehlungen zu folgen.

„Ich möchte den betroffenen Familien meine Unterstützung aussprechen und den Gesundheits- und Bildungseinrichtungen für ihre Arbeit danken. Es ist wichtig, mit Umsicht und Verantwortung zu handeln, ohne Alarm zu schlagen, und den Anweisungen der Fachleute zu folgen“, erklärte der Bürgermeister abschließend.


Quelle: europapress.es

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