Marbellas Kreuzfest: 25 Standorte und ein Wettbewerb hinter der Tradition

Symbolfoto: Dient der Illustration und ist nicht zwingend orts- oder personengebunden.

Marbella

Marbellas Kreuzfest: 25 Standorte und ein Wettbewerb hinter der Tradition

von Redaktion

Ein Fest der Nachbarschaft: Die Mai-Kreuze kehren zurück

Die Stadtverwaltung von Marbella hat, wie das Portal Diario Sur berichtet, das offizielle Programm für die traditionelle Feier der „Cruces de Mayo“ im Jahr 2026 vorgestellt. Die Veranstaltung wird sich über das gesamte Stadtgebiet erstrecken und bis zum 18. Mai andauern. Kernstück sind 25 dekorierte Standorte, an denen kunstvoll geschmückte Kreuze ausgestellt werden. Parallel dazu findet ein Wettbewerb statt, bei dem 22 dieser Kreuze in vier verschiedenen Kategorien um die Gunst einer Fachjury wetteifern.

„Diese Initiative ist viel mehr als ein Fest; sie ist der Spiegel der Identität unserer Stadtteile“, zitiert das Medium den für Bürgerbeteiligung zuständigen Stadtrat Enrique Rodríguez. Er betonte die zentrale Rolle von Nachbarschaftsvereinen, Elternvertretungen (AMPAS), Bruderschaften und Aktivitätszentren für Senioren (CPA), deren Engagement diese Tradition Jahr für Jahr am Leben erhalte.

Der Wettbewerb: Kategorien und Teilnehmer

Die 22 Kreuze des Wettbewerbs sind klar kategorisiert, was die breite gesellschaftliche Verankerung der Tradition unterstreicht. Teilnehmer sind:

  • Nachbarschaftsvereinigungen: Dazu zählen unter anderem die Vereine Vázquez Clavel, Las Albarizas und El Mirador de la Torrecilla.
  • Bürgerbeteiligung und Vereine: Hier treten Organisationen wie ASPANDEM, die Assoziation Jóvenes Discapacitados Valores oder das AMPA Marvesulae an.
  • Aktivitätszentren für Senioren (CPA): Teilnehmende Zentren sind beispielsweise CPA Marbella Los Paisajes, Santa Marta und San Pedro 1.
  • Bruderschaften und Cofradías: In dieser Kategorie finden sich die Cofradía Cristo del Amor, die Cofradía La Columna und die Hermandad San Pedro de Alcántara.

Zusätzlich zu den Wettbewerbsbeiträgen werden drei weitere Kreuze – unter anderem von der Cofradía de la Amargura und der Parroquia Divina Pastora – Teil der Festroute sein, ohne am Wettbewerb teilzunehmen. Die Jury, so die offizielle Mitteilung, setzt sich aus Experten der Bereiche Dekoration, Tradition und Vereinswesen zusammen. Das Ergebnis der Beratungen wird Ende Mai bekannt gegeben.

Das Handwerk hinter dem Symbol

Gregorio Sánchez, Vertreter des CPA San Pedro Alcántara I, dessen Einrichtung den Wettbewerb im Vorjahr gewann, verwies auf den kollektiven Charakter der Arbeit. „Hinter jedem Kreuz steckt eine bedeutende handwerkliche und teamorientierte Arbeit“, so Sánchez laut Diario Sur. Die Teilnahme an sich sei für die Gruppen bereits eine große Genugtuung, unabhängig vom späteren Ergebnis des Wettbewerbs.

Rahmenprogramm und Informationskampagne

Das Programm umfasst laut Stadtrat Rodríguez nicht nur die Ausstellung der Kreuze, sondern auch ein Begleitprogramm mit Aktivitäten, die von den verschiedenen beteiligten Kollektiven organisiert werden. Zur Information der Bevölkerung und Besucher werden 5.000 Flyer in touristischen Informationspunkten, Bürgerservicestellen und städtischen Delegationen verteilt. Eine vollständige Übersicht aller Aktivitäten inklusive genauer Standorte und Zeiten ist auf der offiziellen städtischen Website unter www.marbella.es abrufbar.

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