
Symbolfoto: Dient der Illustration und ist nicht zwingend orts- oder personengebunden.
Huerta-Fest zieht Tausende nach Santomera
Ein Fest der Sinne und Traditionen
Santomera hat am vergangenen Samstag wieder einmal seine Lebensfreude unter Beweis gestellt. Beim traditionellen Bando de la Huerta, einem der Höhepunkte der örtlichen Schutzheiligenfeste, verwandelten sich die Straßen der Gemeinde in ein buntes Meer aus Folklore, Musik und Geselligkeit. Tausende Besucher und Einheimische säumten die Wege, um das Spektakel zu erleben.
Farbenfroher Umzug mit über 50 Festwagen
Der große Umzug bildete das Herzstück der Feierlichkeiten. Über fünfzig aufwendig dekorierte Festwagen und zahlreiche Musikgruppen zogen durch das Zentrum und sorgten für eine ausgelassene Stimmung. Die Teilnehmer präsentierten stolz die traditionelle Kleidung der Region Murcia: Refajos, die typischen Unterröcke der Frauen, und zaragüelles, die weiten Kniebundhosen der Männer, waren allgegenwärtig.
Angeführt wurde die Prozession von der Vereinigung Amigos de la Música y las Tradiciones. Ihnen folgten Mitglieder der lokalen Behindertenvereinigung ADIS, Vertreter der Kirchengemeinde sowie eine Gruppe des städtischen Seniorenzentrums, die von ihrem Wagen aus Speisen und Getränke an die Zuschauermenge verteilten.
Start in den Tag mit dem 'Prebando'
Schon am Vormittag begann die Festivität mit dem sogenannten 'Prebando', organisiert vom Verein Mañanera El Precedente. Dieser besuchte zunächst ein Seniorenheim und verschiedene Plätze im Ort, um mit einer Spielzeugverteilung und einem beschwingten Straßenumzug, musikalisch begleitet von der Gruppe Los Parrandos, die Vorfreude auf das große Ereignis zu steigern.
Die Feierlichkeiten in Santomera befinden sich nun auf der Zielgeraden. Für Sonntag ist eine Blumenopfergabe zu Ehren der Virgen del Rosario auf dem Platz vor der Kirche geplant. Der feierliche Abschluss wird am kommenden Mittwoch mit der großen Prozession zu Ehren der Schutzpatronin gefeiert, die ein Programm mit über hundert Veranstaltungen beendet.
Quelle: europapress.es