Symbolfoto: Dient der Illustration und ist nicht zwingend orts- oder personengebunden.
Gerüststurz in Benidorm fordert zwei Todesopfer
Notfall morgens in der Straße Eivissa
Rund um halb elf Uhr am Vormittag gingen bei den Rettungsdiensten in der Bade- und Hochhausmetropole am Mittelmeer die ersten Meldungen ein. An der Adresse Eivissa Nummer 2 war etwas passiert. Genauer: Eine Baugerüstanlage, auf Katalanisch “bastida” genannt, hatte sich offenbar mit Menschen darauf gelöst und war in die Tiefe gestürzt.
Alarm für Rettungskräfte
Der Provinzkonsortium der Feuerwehr, der Consorci Provincial de Bombers, alarmierte sofort seine Einheiten. Parallel dazu wurden auch medizinische Notdienste informiert. Ein Notarzteinsatzfahrzeug (SAMU) und eine Einheit für grundlegende Lebenserhaltung (Suport Vital Bàsic) rückten laut Angaben von Notfallkoordinatoren aus, um den möglichen Verletzten zu helfen.
Die Hoffnung auf Rettung war jedoch schnell zerschlagen. Beim Eintreffen der Sanitäter bestätigte sich das Schlimmste: Zwei Bauarbeiter hatten den Sturz nicht überlebt. Einer wurde zunächst als tot gemeldet, der andere mit schwersten Verletzungen. Auch dieses zweite Opfer erlag noch vor Ort seinen Verletzungen.
Rettungs- und Bergungsarbeiten
Die Feuerwehrleute blieben noch lange nach dem Unfall im Einsatz. Über eine Stunde lang, mindestens bis 11:30 Uhr, waren sie damit beschäftigt, die Trümmer des zusammengebrochenen Baugerüsts beiseite zu räumen und die beiden Opfer zu bergen. Die Ursache für den tragischen Einsturz ist derzeit noch unklar und wird Gegenstand der Ermittlungen sein.
Solche Arbeitsunfälle auf Baustellen werfen regelmäßig kritische Fragen zur Einhaltung von Sicherheitsvorschriften auf. Gerüstarbeiten gehören zu den besonders gefährlichen Tätigkeiten im Baugewerbe.
Die Information stammt von einem Medienangebot, das von der valencianischen Regionalregierung mit einer Subvention zur Förderung der valencianischen Sprache unterstützt wird.