
Symbolfoto: Dient der Illustration und ist nicht zwingend orts- oder personengebunden.
24 Einsätze nach Regenfällen in Valencia
Bilanz der Unwetterlage
Der Koordinierungsdienst der Regionalregierung hat eine Zwischenbilanz der gestrigen Unwetter vorgelegt. Zwischen Montag, 17:45 Uhr, und Dienstag, 8:00 Uhr, registrierten die Einsatzkräfte insgesamt 24 Vorfälle, die auf die starken Regenfälle zurückzuführen sind. Die regionale Einsatzleitung spricht von einer überschaubaren, aber ernst zu nehmenden Lage.
Verteilung der Schäden
Die geografische Auswertung zeigt ein klares Ungleichgewicht: Auf die Provinz Valencia entfielen 20 der gemeldeten Vorfälle, während Castellón mit vier Meldungen deutlich glimpflicher davonkam. Die Behörden verzeichneten in ihrem Bericht verschiedene Schadensarten, die von den Wetterbedingungen ausgelöst wurden. Häufig waren Verkehrsbehinderungen durch angeschwemmten Schlamm und überflutete Fahrbahnen. Ebenso drang Wasser in Wohnhäuser und Tiefgaragen ein, was einen Großteil der Feuerwehr- und Technikereinsätze erforderte. Zudem führten Böen und Regen zu Schäden an Gebäudeteilen, etwa an Fenstern oder Markisen.
Fokus auf Requena
Die Auswertung der Meldungen ergibt eine regionale Häufung. Die Gemeinde Requena war mit neun dokumentierten Vorfällen der am stärksten betroffene Ort. In der Stadt Valencia selbst mussten die Rettungskräfte sieben Mal ausrücken. Jeweils zwei Einsätze waren in Paterna, Orpesa und Borriana notwendig, während Manises und Riba-roja del Túria mit je einem Vorfall zu Buche schlagen.
Wie das Zentrum für Notfallkoordination mitteilte, handelte es sich bei den meisten Meldungen um eine Ansammlung von Wasser und Schlamm auf den Straßen, die ein sicheres Weiterkommen unmöglich machte. Die Behörden gehen davon aus, dass die Lage sich im Tagesverlauf weiter entspannt, warnen jedoch vor vereinzelten Restrisiken durch aufgeweichte Böden.
Quelle: europapress.es