
Symbolfoto: Dient der Illustration und ist nicht zwingend orts- oder personengebunden.
Rosa Lauf gegen Brustkrebs in Bilbao
Zehntausend Startplätze vergeben
Die nordspanische Stadt Bilbao bereitet sich auf einen ungewöhnlichen Sonntag vor: Die elfte Ausgabe der Carrera/Marcha Solidaria gegen Brustkrebs steht an. Wie die Organisatoren mitteilen, sind sämtliche 10.000 Startnummern vergeben. Der Erlös fließt in ein Forschungsprojekt zur Verbesserung von Krebstherapien.
Start- und Zielpunkt ist erneut die Esplanade des Guggenheim-Museums. Um 11:00 Uhr fällt der Startschuss für die fünftägige Strecke, die je nach Kondition gelaufen oder gegangen werden kann. Die Veranstalter betonen, dass die Teilnahme für alle Altersgruppen und Fitnessstufen offen ist. Im Anschluss an den Lauf ist ein Programm mit Zumba und modernem Tanz geplant, das die Veranstaltung zu einem Fest der Gesundheit und Solidarität machen soll.
Forschungsgelder für personalisierte Behandlungen
Das diesjährige Motto „Ikerketa Investigación“ rückt die wissenschaftliche Arbeit in den Mittelpunkt. Nach Angaben der Ausrichter geht es darum, die Bedeutung der Forschung für Prävention, Diagnose und die Entwicklung zielgerichteter Therapien hervorzuheben. Gleichzeitig soll die Veranstaltung daran erinnern, dass Brustkrebs auch Männer betreffen kann und weitere Erkenntnisse nötig sind, um die Lebensqualität Betroffener zu verbessern.
Die Einnahmen kommen einem Projekt von María del Mar Vivanco am Forschungszentrum CIC bioGUNE zugute. Das Team untersucht die Heterogenität von Tumoren, Krebsstammzellen sowie Mechanismen, die Therapieresistenzen und Rückfälle erklären. Nach Angaben des Vereins Acambi, der den Lauf zusammen mit dem Fitnessstudio Urtzi organisiert, sind seit Beginn der Kooperation mehr als 591.000 Euro in diese Forschung geflossen.
Für Interessierte, die nicht vor Ort teilnehmen können, besteht laut Acambi die Möglichkeit, über die Vereinswebsite zu spenden. Die Teilnahmegebühr von zehn Euro umfasst neben der Startnummer ein T-Shirt, Verpflegung sowie Versicherungsschutz.
Quelle: europapress.es