
Symbolfoto: Dient der Illustration und ist nicht zwingend orts- oder personengebunden.
Regenfälle sorgen für hunderte Notrufe
Bilanz nach heftigen Regenfällen in der Region Murcia
Ein ausgeprägtes Regen- und Gewittergebiet hat am Donnerstag weite Teile der Region Murcia in Atem gehalten. Wie die Behörden mitteilten, meldeten sich besorgte Bürgerinnen und Bürger auffällig häufig aus den Küstenorten Los Alcázares, San Javier sowie aus der Stadt Cartagena und der Regionalhauptstadt Murcia.
Zahlreiche Einsätze, keine schweren Schäden
Bis zum späten Nachmittag zählte die Notrufzentrale 301 Anrufe, die sich auf insgesamt 222 einzelne Vorfälle verteilten. Die Bilanz kann dennoch als glimpflich bezeichnet werden: Über schwerwiegende Verletzte oder größere Zerstörungen wurde nichts bekannt. Die Hilfskräfte von Feuerwehr und Zivilschutz waren vor allem damit beschäftigt, Autofahrer aus ihren in den Fluten steckengebliebenen Fahrzeugen zu befreien und die Wagen zu bergen.
Besonders betroffen war bekanntermaßen die Rambla del Albujón an ihrer Mündung, wo laut den Messstationen der Wasserverwaltung des Segura innerhalb von sechs Stunden 115 Liter Regen pro Quadratmeter niedergingen. Ähnliche Werte verzeichneten die Stationen in La Puebla mit 105,2 Litern sowie Pozo Estrecho mit 88,4 Litern. In La Maraña und Balsicas fiel mit 64,2 Litern etwas weniger Niederschlag, wie die Behörden berichten.
Quelle: europapress.es