Polizei setzt auf Prävention an Schulen

Symbolfoto: Dient der Illustration und ist nicht zwingend orts- oder personengebunden.

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Polizei setzt auf Prävention an Schulen

von Redaktion

Zusammenarbeit gegen Drogen im Schulumfeld

Ab dieser Woche sind in Castelló de la Plana verstärkt Polizeibeamte und speziell ausgebildete Spürhunde in der Nähe von Schulen und Instituten im Einsatz. Wie die Stadtverwaltung mitteilte, handelt es sich um eine gemeinsame Aktion der Hundestaffel (UCAN) und der sogenannten "Agente Tutor"-Einheit. Die Kontrollen finden zu strategischen Zeiten in allen Stadtbezirken statt.

Doppelstrategie: Kontrolle und Vertrauen

Der Fokus liegt nach Angaben der Behörden eindeutig auf der Vorbeugung. Während die Hundestaffel präventive Kontrollen und Detektionsarbeiten durchführt, stellt die "Agente Tutor"-Einheit den direkten Draht zu den Schulleitungen sicher. Diese speziellen Jugendschutzbeamten pflegen einen permanenten Kontakt zu den Bildungsstätten und koordinieren im Bedarfsfall auch mit den Familien. "Wir wollen, dass die Schulumgebungen sichere Orte sind, frei von Situationen rund um Drogenkonsum oder -besitz", zitiert eine offizielle Mitteilung den Sicherheits- und Notfallstadtrat Antonio Ortolá. Die sichtbare Präsenz der Polizei solle nicht nur abschrecken, sondern auch den Familien ein Gefühl der Sicherheit vermitteln.

Prävention als zentrales Ziel

Hintergrund der Maßnahme ist der anhaltende Kampf gegen den frühen Drogenkonsum. Die Kampagne verfolgt laut Stadtverwaltung primär einen präventiven und kooperativen Ansatz mit der Schulgemeinschaft. Es gehe weniger um Sanktionen, sondern vor allem um Aufklärung und den Schutz der Minderjährigen. "Die Koordination zwischen Polizei, Schulen und Familien ist grundlegend", betonte Stadtrat Ortolá. Die enge Zusammenarbeit zwischen der operativen Kraft der Hundestaffel und der alltäglichen Erfahrung der Tutor-Beamten ermögliche eine viel umfassendere und effektivere Arbeit. So könnten potenzielle Probleme früher erkannt und die Kommunikation beschleunigt werden.

Quelle: Informationen basieren auf einer Mitteilung des Rathauses von Castelló de la Plana.