Paket mit vier Kilo Drogen in Jaén gestoppt

Symbolfoto: Dient der Illustration und ist nicht zwingend orts- oder personengebunden.

Linares

Paket mit vier Kilo Drogen in Jaén gestoppt

von Redaktion1 Min. Lesezeit

Ermittlungen beginnen in Linares

Die Nationalpolizei hat nach eigenen Angaben eine Versorgungsroute für Betäubungsmittel zwischen dem spanischen Festland und den Balearen zerschlagen. Ausgangspunkt der Ermittlungen war die Stadt Linares in der Provinz Jaén, wie die Behörde am Mittwoch mitteilte.

Dort waren Beamte auf ein Postpaket aufmerksam geworden, das zur Versendung vorbereitet war und den Verdacht erregte, illegale Substanzen zu enthalten. Das Paket wurde daraufhin aus dem Verkehr gezogen und gesichert.

Fund von Marihuana und Haschisch

Nach einer ersten Begutachtung und mit richterlicher Genehmigung öffneten die Ermittler das Paket. Der Inhalt bestätigte die Annahmen: Im Inneren befanden sich 2.885 Gramm thermoversiegelte Marihuana-Blüten sowie 1.400 Gramm Haschisch in Tablettenform. Die Gesamtmenge lag damit bei mehr als vier Kilogramm.

Kontrollierte Lieferung nach Ibiza

Statt das Paket zu beschlagnahmen und den Fall abzuschließen, entschieden sich die Ermittler für eine andere Taktik. Unter Aufsicht der zuständigen Justizbehörde wurde eine kontrollierte Lieferung arrangiert. Das Paket sollte seinen Weg bis zum endgültigen Empfänger fortsetzen – nach Ibiza.

Dort übernahmen Beamte der Nationalpolizei von Ibiza die weitere Überwachung. Die Zusammenarbeit zwischen den Dienststellen beider Regionen lief während der gesamten Operation. Als das Paket schließlich am Zielort zugestellt wurde, schlugen die Beamten zu: Die Empfänger der Drogensendung wurden festgenommen. Ihnen wird ein Verbrechen gegen die öffentliche Gesundheit vorgeworfen.

Ermittlungen laufen weiter

Die Polizei betont, dass die Operation noch nicht abgeschlossen ist. Ziel ist es, das Ausmaß des Versorgungsnetzwerks vollständig zu erfassen. Weitere Maßnahmen und Festnahmen werden nicht ausgeschlossen. Wie die Nachrichtenagentur Europa Press berichtet, bleibt die Untersuchung unter der Leitung der zuständigen Justizbehörde.


Quelle: europapress.es

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