Symbolfoto: Dient der Illustration und ist nicht zwingend orts- oder personengebunden.
Vermisster Mann in Guadalquivir gefunden
Lange Suche beendet
Die intensiven Sucharbeiten am Guadalquivir haben ein trauriges Ende gefunden. Wie die Behörden mitteilten, entdeckten Taucher der Spezialeinheit GEAS der Guardia Civil am Mittwochnachmittag die Leiche eines 31-jährigen Mannes. Dieser war bereits am Montag von einer Brücke in der andalusischen Gemeinde Montoro in den Fluss gestürzt.
Großangelegter Einsatz
Der Such- und Rettungseinsatz war unmittelbar nach dem Vorfall am Montag angelaufen und hatte bis zur Bergung der Leiche gedauert. Neben den Spezialtauchern waren Einheiten der Bürger-sicherung, ein Hubschrauber, die örtliche Polizei, Feuerwehr und das Technische Hilfswerk (Protección Civil) beteiligt. Die Bergung des Leichnams erfolgte in der Nähe der Unfallstelle, wie Quellen aus dem Ermittlungsumfeld berichteten. Anschließend wurde das gerichtliche Protokoll für die Obduktion eingeleitet.
”Harte Stunden” für die Gemeinde
Die Bürgermeisterin von Montoro, Dolores Amo, sprach von “harten Stunden” für die gesamte Gemeinschaft. Sie würdigte die sofortigen Rettungsversuche durch die Lokalpolizei und medizinische Teams unmittelbar nach dem Sturz. “Seitdem waren die Such- und Rettungsarbeiten konstant und sehr gut koordiniert”, betonte sie. Die Hintergründe des Vorfalls werden nun von den Ermittlungsbehörden geklärt.