
Symbolfoto: Dient der Illustration und ist nicht zwingend orts- oder personengebunden.
Katalonien kämpft gegen extremen Regen
Lage außer Kontrolle
Die heftigen Regenfälle in Katalonien haben am Montag alle Erwartungen übertroffen. Regierungschef Salvador Illa sprach am Nachmittag von einer Situation, die „jede Vorhersage überstiegen" habe. Bei einer Sitzung des Krisenstabs Cecat informierte er sich über die angespannte Lage in mehreren Landkreisen.
Appell an die Bevölkerung
Über den Kurznachrichtendienst X richtete Illa einen dringenden Appell an die Bürger. Man verfolge die Entwicklung der sintflutartigen Niederschläge in verschiedenen Regionen Kataloniens sehr genau, so der Sozialist. Er betonte, wie wichtig es sei, sämtliche Anweisungen des Zivilschutzes zu befolgen und unnötige Fahrten zu vermeiden.
Die Anweisungen sind eindeutig: „Bleibt in Gebäuden, meidet Flüsse, Bachläufe, Keller und tief gelegene Bereiche. Wenn das Wasser steigt, geht in die oberen Stockwerke", schrieb Illa. Die Lage sei ernst, die Behörden rechnen mit weiteren Überschwemmungen.
Rettungskräfte im Dauereinsatz
Laut Illa arbeiten die Notdienste ununterbrochen daran, die zahlreichen Notrufe abzuarbeiten. Er dankte der Bevölkerung für ihre Kooperationsbereitschaft und den Einsatzkräften für ihren unermüdlichen Einsatz. Die kommenden Stunden bleiben kritisch, da weitere kräftige Gewitterzellen angekündigt sind.
Wie die Nachrichtenagentur Europa Press berichtet, hatten die Behörden bereits im Vorfeld vor extremen Wetterphänomenen gewarnt. Nun geht es darum, die Auswirkungen der Wassermassen so gut wie möglich zu begrenzen.
Quelle: europapress.es