
Symbolfoto: Dient der Illustration und ist nicht zwingend orts- oder personengebunden.
Fast 400.000 Euro falsch: Festnahme in Atocha
Polizeikontrolle deckt Blüten auf
Am 23. September gegen 13:45 Uhr führten Beamte der Nationalpolizei eine routinemäßige Kontrolle im Madrider Bahnhof Atocha durch. Dabei fiel ihnen ein Mann auf, der auf die Präsenz der Einsatzkräfte unmittelbar mit auffälligem Nervositätsverhalten reagierte. Wie die Polizei mitteilte, wirkte der Mann nicht nur unruhig, sondern versuchte auch, zügig und sichtlich fluchtartig das Weite zu suchen. Dies veranlasste die Beamten zu einer Identitätsfeststellung.
Zwei Rucksäcke, ein Fund
Bei der anschließenden Durchsuchung des Verdächtigen entdeckten die Polizisten in einem der beiden mitgeführten Rucksäcke mehrere Bündel mit mutmaßlich gefälschten 200-Euro-Banknoten. In dem zweiten Gepäckstück fanden die Einsatzkräfte weiteres Beweismaterial, darunter eine Maschine zum Zählen von Geldscheinen. Die Beamten stellten daraufhin das gesamte Falschgeld sicher.
Verdächtiger in Gewahrsam
Die Beamten nahmen den Mann noch vor Ort fest. Die sichergestellte Summe beläuft sich auf knapp 400.000 Euro. Der Beschuldigte wurde nach den polizeilichen Maßnahmen der zuständigen Justizbehörde überstellt, die einen Haftbefehl erließ. Ihm wird ein Verstoß gegen das Gesetz zum Schutz der Währung vorgeworfen. Die Ermittlungen zu möglichen Hintermännern oder einem Abnehmernetz dauern an, wie die Behörde erklärte.
Quelle: europapress.es