Boot mit 60 Migranten erreicht El Hierro

Symbolfoto: Dient der Illustration und ist nicht zwingend orts- oder personengebunden.

La Restinga

Boot mit 60 Migranten erreicht El Hierro

von Redaktion1 Min. Lesezeit

Eigenständige Anfahrt

Die Besatzung eines Rettungsbootes entdeckte das hölzerne Boot am Samstag bereits vom Festland aus. Der Patron der „Salvamar Navia“ informierte daraufhin die Koordinationszentrale für Seenotrettung in Teneriffa. Diese mobilisierte zwar ein Rettungsschiff, doch ein Einsatz war letztlich nicht mehr nötig: Das Cayuco erreichte den Hafen von La Restinga ohne fremde Hilfe.

Hilfe beim Anlegen

Rettungskräfte eilten dennoch zum Hafen, um die Ankunft des Bootes zu begleiten. An Bord befanden sich nach Angaben der Seenotretter 60 Menschen subsaharischer Herkunft. Die Gruppe setzt sich aus 53 Männern, zwei Frauen und fünf Minderjährigen zusammen. Über den Gesundheitszustand der Ankommenden machten die Behörden zunächst keine Angaben.

Die Route über den Atlantik zu den Kanarischen Inseln gehört zu den gefährlichsten Migrationswegen weltweit. Immer wieder erreichen völlig überfüllte Boote die Küsten der Inselgruppe, oft nach tagelanger Überfahrt. Die Zahl der Ankünfte auf den Kanaren ist in den vergangenen Monaten deutlich gestiegen, was die Aufnahmeeinrichtungen vor Ort zunehmend unter Druck setzt. Auf El Hierro, der kleinsten der bewohnten Kanarischen Inseln, wurden in der Vergangenheit immer wieder Notlager für die Neuankömmlinge eingerichtet.

Wie die Nachrichtenagentur Europa Press berichtet, war die „Salvamar Navia“ nach der Sichtung des Bootes zunächst in Alarmbereitschaft versetzt worden. Der Einsatz wurde jedoch abgeblasen, da das Cayuco eigenständig in den Hafen einlaufen konnte.


Quelle: europapress.es

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