
Symbolfoto: Dient der Illustration und ist nicht zwingend orts- oder personengebunden.
Artxanda-Tunnel schließt für fünf Monate
Verkehrsader wird zur Baustelle
Die Foralregierung von Bizkaia hat ein umfassendes Sanierungsprojekt für die wichtige Verkehrsverbindung angekündigt. Bereits am Montagabend um 20:00 Uhr wird der Tunnel für den gesamten Fahrzeugverkehr geschlossen. Die Maßnahme betrifft eine der meistgenutzten Routen zwischen dem Stadtteil La Salve und der Region Txorierri.
Nach Informationen des Rathauses von Bilbao sind täglich rund 16.000 Fahrzeuge von der Sperrung betroffen. Diese müssen nun auf das umliegende Straßennetz ausweichen, was insbesondere die Zufahrtsstraßen zur Stadt belasten dürfte.
Erwartete Engpässe
Verkehrsexperten der Stadtverwaltung haben bereits Prognosen für die kritischsten Punkte erstellt. Besonders betroffen sein werden demnach der Kreisverkehr am Platz San Pío X, die Brücke von Deusto sowie die Avenue Lehendakari Aguirre. In der morgendlichen Hauptverkehrszeit rechnen die Fachleute mit bis zu 600 zusätzlichen Fahrzeugen am Kreisverkehr, was zu erheblichen Rückstaus führen könnte.
Empfehlungen an Pendler
Die Stadtverwaltung appelliert an die Geduld der Bürger und rät dringend zur Nutzung des öffentlichen Nahverkehrs. Autofahrer, die auf ihr Fahrzeug angewiesen sind, sollten die Spitzenzeiten zwischen 7:30 und 9:30 Uhr meiden. Die Behörden empfehlen außerdem, Fahrten über die genannten Hauptverkehrsadern weitgehend zu vermeiden.
Ausweichrouten
Für Fahrten in Richtung Txorierri-Korridor wird eine Umleitung über die La-Salve-Brücke und die Avenida Maurice Ravel empfohlen. Von dort gelangen Autofahrer über die BI-631 nach Santo Domingo. Für die Einfahrt ins Zentrum stehen aus nördlicher Richtung die Ribera de Elorrieta, die Avenida Enekuri oder ebenfalls die BI-631 zur Verfügung. Aus südlicher Richtung über die Autobahn A-8 können Fahrer über San Mamés oder Zabalburu ausweichen.
Begleitmaßnahmen
Das Rathaus kündigt ein Bündel an Maßnahmen an, um die Auswirkungen abzufedern. Dazu gehören eine erweiterte Beschilderung an den betroffenen Knotenpunkten sowie verstärkte Präsenz der Gemeindepolizei an neuralgischen Stellen. Zudem sollen die Ampelschaltungen in den betroffenen Bereichen an die veränderten Verkehrsströme angepasst werden.
Ein kontinuierliches Verkehrsmonitoring soll es ermöglichen, bei Bedarf schnell auf unvorhergesehene Entwicklungen zu reagieren. Die Behörden weisen darauf hin, dass es sich um eine langfristige Baumaßnahme handelt, die eine vorübergehende Anpassung der täglichen Routinen erfordert.
Wie die Stadtverwaltung weiter mitteilt, liegt das Hauptaugenmerk darauf, die Einschränkungen so gering wie möglich zu halten und gleichzeitig die Sicherheit während der Arbeiten zu gewährleisten.
Quelle: europapress.es