
Symbolfoto: Dient der Illustration und ist nicht zwingend orts- oder personengebunden.
17 Migranten auf Balearen gerettet
Zwei Einsätze am Dienstagmorgen
Die spanische Küstenwache und die Guardia Civil haben am Dienstagvormittag insgesamt 17 Menschen aus dem Mittelmeer gerettet. Die Migranten waren nach Behördenangaben in zwei getrennten Schlauchbooten unterwegs und erreichten die Küsten von Mallorca und Formentera.
Der erste Vorfall ereignete sich gegen 9:10 Uhr vor der Bucht von Cala Mondragó im Gemeindegebiet von Santanyí im Südosten Mallorcas. Dort konnten Einsatzkräfte der Guardia Civil vier Personen aus dem Wasser ziehen beziehungsweise an Land bringen.
Zweiter Einsatz auf Formentera
Kurz darauf, gegen 10:20 Uhr, griff die Bereitschaftseinheit der Guardia Civil auf der Nachbarinsel Formentera ein. Am Camí des Mal Pas wurden insgesamt 13 weitere Menschen aufgegriffen. Die Behörden bestätigten auf Anfrage der Nachrichtenagentur Europa Press, dass es sich bei allen Geretteten um Personen nordafrikanischer Herkunft handelt.
Die Ankunft von Bootsmigranten auf den Balearen hat in den vergangenen Monaten immer wieder für erhöhte Einsatzbereitschaft der Sicherheitskräfte gesorgt. Besonders die vergleichsweise kurze Distanz zur algerischen Küste macht die Inselgruppe zu einem häufigen Ziel für Schlepperbanden. Nach der Registrierung und medizinischen Erstversorgung werden die Migranten in der Regel in Aufnahmeeinrichtungen überstellt.
Quelle: europapress.es