
Symbolfoto: Dient der Illustration und ist nicht zwingend orts- oder personengebunden.
Zwei Tote nach Auto-Absturz in Fluss: Stadt trauert
Stadt unter Schock: Zweitägige Staatstrauer nach tödlichem Unfall
Nach einem tragischen Verkehrsunfall mit zwei Toten hat die Stadtverwaltung von Ontinyent in der Provinz Valencia für zwei Tage offizielle Staatstrauer verhängt. Wie die Gemeinde mitteilte, werden während dieser Zeit die Flaggen auf halbmast gesetzt und alle offiziellen Veranstaltungen abgesagt. Das volle Mitgefühl gelte den Familien der Opfer und allen Betroffenen.
Ein Auto stürzt vom Brückengeländer
Die Katastrophe ereignete sich am späten Nachmittag gegen 17:30 Uhr auf Höhe der Brücke am Camí del Carril. Ein Fahrzeug durchbrach die Barriere und stürzte in den darunter fließenden Río Clariano. Die alarmierten Rettungskräfte starteten eine Großaktion. Neben mehreren Löschzügen der Feuerwehr aus Xàtiva und Ontinyent waren auch Spezialisten der Bergrettung (GERA) und ein Rettungshubschrauber mit Notarzt an Bord im Einsatz. Aufgrund des grenznahen Einsatzgebiets wurden auch Einheiten aus der benachbarten Provinz Alicante alarmiert.
Fahrer unter Drogeneinfluss – zwei Insassen sterben
Aus dem Fahrzeug konnten drei Personen geborgen werden. Für einen 45-jährigen Mann und eine 41-jährige Frau kam jede Hilfe zu spät; sie erlagen ihren Verletzungen. Der Fahrer des Wagens, der dritte Insasse, überlebte den Sturz. Er wurde mit Symptomen von Unterkühlung und Nackenschmerzen vom Notarztteam (SAMU) versorgt und in das Hospital Lluís Alcanyís in Xàtiva gebracht. Bei einer späteren Untersuchung stellte die Guardia Civil bei dem Mann einen positiven Drogenbefund fest. Er wurde daraufhin vorläufig festgenommen, wie aus Kreisen der Ermittler hervorgeht.
Hintergrund: Gefahrenstellen und Sicherheit
Unfälle dieser Art werfen regelmäßig Fragen nach der Sicherheit von Straßen und Brückenabsperrungen auf. Während die genaue Unfallursache noch von den Behörden geklärt wird, rücken solche tragischen Vorfälle mögliche Gefahrenstellen in den Fokus. Die umfangreichen Rettungsmaßnahmen, an denen Einsatzkräfte aus zwei Provinzen beteiligt waren, unterstreichen die Komplexität der Lage.
Die Gemeinde Ontinyent bleibt in diesen Tagen im Zeichen der Trauer vereint.