
Symbolfoto: Dient der Illustration und ist nicht zwingend orts- oder personengebunden.
Verletzter Wanderer per Helikopter gerettet
Alpine Lage erfordert Luftrettung
Während andere um diese Zeit noch den Sonnenuntergang genießen, wurde für einen Mann am Dienstagnachmittag ein simpler Spaziergang in der Nähe von Caimari zum Albtraum. Gegen 17:45 Uhr schlug die Stunde der Retter: Der Mann hatte sich in dem unwegsamen Gelände nahe des beschaulichen Ortes im Norden der Insel den Knöchel gebrochen und war nicht mehr in der Lage, sich selbstständig in Sicherheit zu bringen.
Koordinierter Einsatz von Boden und Luft
Die Rettungskette funktionierte, wie so oft auf Mallorca, nur dank des Zusammenwirkens mehrerer Einheiten. Während die Einsatzkräfte des Feuerwehrparks Inca den Landweg anstrebten, wurde parallel die Luftunterstützung angefordert. Die Wahl fiel auf den ausdauernden Hubschrauber "sa Milana", der – wie die Feuerwehr von Mallorca berichtet – zu einem der wichtigsten Werkzeuge in solchen Notlagen geworden ist.
Es war eine Rettung mit Ansage: Der Transport per Krankenwagen war wegen der Topografie keine Option.
Die Maschine flog die Unglücksstelle an und nahm den Verletzten an Bord, um ihn in eine flachere Zone zu bringen. Dort erwartete ihn bereits ein Rettungswagen, in dem die Sanitäter die Erstversorgung übernehmen konnten. Der Mann kam mit einem gebrochenen Knöchel, aber dank des raschen Eingreifens wohl ohne weitere Komplikationen, davon.
Die Operation wirft einmal mehr die Frage auf, warum Freizeitaktivitäten in der Natur so oft mit unzureichender Vorbereitung angegangen werden. Kritiker mögen einwenden, dass Unfälle immer passieren können – das stimmt. Doch jeder Einsatz des Rettungshubschraubers kostet Geld und bindet Ressourcen, die an anderer Stelle vielleicht dringender gebraucht würden. Der sorglose Umgang mit der eigenen Gesundheit ist ein Luxus, den sich die Allgemeinheit am Ende leistet.
Quelle: europapress.es