Verfolgungsjagd endet mit Festnahme

Symbolfoto: Dient der Illustration und ist nicht zwingend orts- oder personengebunden.

Córdoba

Verfolgungsjagd endet mit Festnahme

von Redaktion2 Min. Lesezeit

Flucht endete im Olivenhain

Eine routinemäßige Verkehrskontrolle in Córdoba hat in der Nacht zum 14. Oktober eine beispiellose Verfolgungsjagd ausgelöst. Beamte der örtlichen Polizei wollten einen Pkw auf der Avenida Azabache stoppen, nachdem sie riskante Fahrmanöver beobachtet hatten. Der Fahrer ignorierte jedoch die Anhaltezeichen und beschleunigte stattdessen.

Wie die Stadtverwaltung von Córdoba mitteilte, erreichte der Flüchtende auf seiner Route durch die Stadt und später auf der Autobahn A-4 Geschwindigkeiten von über 200 Kilometern pro Stunde. Die verfolgenden Beamten standen währenddessen in permanentem Kontakt mit der Einsatzzentrale, um die Verfolgung zu koordinieren und die Guardia Civil zu informieren.

Unfall und Flucht zu Fuß

Die Flucht endete erst im Gemeindegebiet von El Carpio, etwa 30 Kilometer nordöstlich von Córdoba. Beim Abbiegen auf einen unbefestigten Weg kam das Fahrzeug von der Fahrbahn ab und überschlug sich. Der Fahrer ließ das Wrack zurück und rannte durch ein angrenzendes Olivenfeld weiter.

Während die Guardia Civil die Sicherung des Unfallfahrzeugs übernahm, durchkämmten die Polizeikräfte die Gegend. Entscheidend für die Festnahme war schließlich ein Hinweis aus der Bevölkerung: Der Gesuchte hatte an der Landstraße CO-3108 versucht, per Anhalter zurück nach Córdoba zu gelangen und bot dafür sogar Geld an.

Doppelte Straftat

Die Beamten konnten den 23-Jährigen schließlich auf der genannten Straße stellen und festnehmen. Bei der Überprüfung stellte sich heraus, dass der junge Mann nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis war. Ihm werden nun sowohl gefährliche Fahrweise als auch Fahren ohne Führerschein vorgeworfen.

Der städtische Sicherheitsdezernent Jesús Coca lobte das Vorgehen der Einsatzkräfte. Er sprach von einer "effizienten, sorgfältigen und einwandfreien Arbeit" und verwies auf die Notwendigkeit der ständigen Präsenz der Polizei in allen Stadtteilen sowie deren Reaktionsfähigkeit in Ausnahmesituationen.

Wie die Nachrichtenagentur Europa Press berichtet, war die Festnahme nur durch das Zusammenspiel mehrerer Polizeistreifen und der Unterstützung der Guardia Civil möglich.


Quelle: europapress.es

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