
Symbolfoto: Dient der Illustration und ist nicht zwingend orts- oder personengebunden.
UPO sagt 41 Erstsemester wieder ab
Fehlentscheidung bei Studienplatzvergabe
Die Freude über den Studienplatz könnte für 41 junge Menschen in Andalusien nur von kurzer Dauer gewesen sein. Wie die Universität Pablo de Olavide (UPO) in Sevilla mitteilte, sind die betroffenen Bewerber fälschlicherweise für ein Studium zugelassen worden. Ursache ist ein technisches Versagen im Zulassungssystem des andalusischen Koordinierungsgremiums Distrito Único Andaluz (DUA).
Was genau passiert ist
Bei der jüngsten Vergaberunde für das kommende Semester wurden im Studiengang Análisis Económico sowie bei Relaciones Laborales y Recursos Humanos mehr Plätze vergeben als offiziell genehmigt. Die Überbelegung betrifft exakt 41 Plätze. Nachdem der Fehler erkannt wurde, mussten die entsprechenden Zulassungen wieder zurückgenommen werden, da die Universität die festgelegte Höchstgrenze nicht eigenmächtig überschreiten darf.
Alternativen für Betroffene
Wie die Hochschule auf Nachfrage präzisierte, sind die Möglichkeiten für die betroffenen Studierenden jedoch nicht ausgeschöpft. Der DUA wird ihnen Zugang zu jenen Studiengängen anbieten, die an anderen öffentlichen Universitäten der Region noch freie Kapazitäten aufweisen. Das bedeutet, ein Wechsel an einen anderen Campus innerhalb Andalusiens könnte möglich sein.
Die Universitätsleitung betonte, dass man sich der Tragweite des Vorfalls und der Belastung für die Betroffenen durchaus bewusst sei. Dennoch sei die Hochschule rechtlich an die jährlich vom Consejo de Gobierno genehmigte Studienplatzanzahl gebunden, wie die Verantwortlichen klarstellten. Zuvor hatte die Radiostation Cadena Ser über den Vorfall berichtet.
Der Fehler wirft erneut Fragen über die Zuverlässigkeit der digitalen Vergabesysteme auf, die in Zeiten hoher Nachfrage nach Studienplätzen über die Zukunft tausender Bewerber entscheiden.
Quelle: europapress.es