Tödlicher Herzinfarkt beim Schwimmen

Symbolfoto: Dient der Illustration und ist nicht zwingend orts- oder personengebunden.

Pollenca

Tödlicher Herzinfarkt beim Schwimmen

von Redaktion1 Min. Lesezeit

Notarzteinsatz am Nachmittag

Die Rettungskette konnte dem Mann nicht mehr helfen. Am Freitag gegen 17:25 Uhr ging bei den Notrufzentralen der Balearischen Inseln die Meldung über einen Badeunfall im Hafenbereich von Port de Pollença ein. Ein aufmerksamer Zeuge hatte beobachtet, wie ein Schwimmer inmitten seiner Bahn plötzlich die Orientierung verlor und unterging.

Vergebliche Reanimation

Der alarmierte Rettungsdienst SAMU 061 erreichte den Ort des Geschehens binnen weniger Minuten. Die Sanitäter zogen den bewusstlosen Mann an Land und begannen unverzüglich mit Wiederbelebungsmaßnahmen. Über einen längeren Zeitraum führten die Einsatzkräfte die Herz-Lungen-Wiederbelebung durch, doch jede Hilfe kam zu spät. Der Notarzt konnte an der Unglücksstelle nur noch den Tod des 69-jährigen Briten feststellen.

Ermittlungen der Guardia Civil

Die Guardia Civil hat die Ermittlungen zu dem Vorfall aufgenommen. Nach Auswertung der Zeugenaussagen und der medizinischen Befunde zeichnet sich folgendes Bild ab: Der Urlauber erlitt während des Schwimmens im Mittelmeer einen akuten Herzinfarkt. Der plötzliche Kreislaufzusammenbruch führte dazu, dass er das Bewusstsein verlor und im Wasser unterging. Fremdverschulden oder äußere Einwirkungen schließen die Ermittler nach dem derzeitigen Stand aus.

Der Vorfall ereignete sich in einem stark frequentierten Badeabschnitt der Bucht von Pollença. Die Identität des Verstorbenen ist den Behörden bekannt, die Angehörigen wurden benachrichtigt. Wie die Einsatzzentrale der Inselregierung mitteilte, handle es sich um den zweiten tödlichen Badeunfall innerhalb weniger Tage auf Mallorca.

Die örtlichen Behörden raten insbesondere älteren Menschen mit Vorerkrankungen, beim Baden auf die Signale des eigenen Körpers zu achten und im Zweifel ärztlichen Rat einzuholen. Trotz der sommerlichen Temperaturen sei das Wasser derzeit noch vergleichsweise kalt, was den Kreislauf zusätzlich belasten könne, hieß es von Seiten der Rettungsdienste.


Quelle: europapress.es

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