Tourismusflaute an der Sonnenküste?

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Málaga

Tourismusflaute an der Sonnenküste?

von Redaktion19 Min. Lesezeit

Ein Hauch von Krise an der Sonnenküste

Die Zeiten, in denen die Zahlen der Touristiker nur so eine Richtung kannten, scheinen an der Costa del Sol vorerst vorbei. Für das kommende Wochenende der Hispanidad, einst ein verlässlicher Indikator für einen vollen Oktober, prognostizieren die Hoteliers eine Auslastung von 88,75 Prozent. Das klingt auf den ersten Blick nach einer stolzen Bilanz, verdeckt aber den Blick auf die dahinterliegende Realität: Es ist lediglich der letzte Aufschäumer vor der Flut, die da kommen mag. Wer jetzt von Stabilität spricht, verkennt die schleichende Erosion, die sich in den Prognosen für die kommenden Monate abzeichnet.

Die trügerische Ruhe im September

Zwar präsentiert sich der September mit 89,66 Prozent Auslastung auf den ersten Blick als solide, doch der Schein trügt. Gegenüber dem Vorjahresmonat (91,97 Prozent) ist das ein Rückgang von 2,31 Prozentpunkten. Die Zahlen der Vereinigung Aehcos mögen auf hohem Niveau stagnieren, doch der Abwärtstrend ist unübersehbar. Während die internationalen Gäste mit einem Anteil von 75,08 Prozent weiterhin das Rückgrat bilden, bröckelt die Nachfrage. Doch statt sich auf den Lorbeeren auszuruhen, sollten die Verantwortlichen die Warnsignale ernst nehmen.

Der Herbst als Lackmustest

Während das lange Hispanidad-Wochenende mit prognostizierten 88,75 Prozent Auslastung noch eine Schwalbe im Herbst ist, zeigen die Prognosen für die kommenden Monate in eine deutlich ungünstigere Richtung. Die von Aehcos gemeldeten Zahlen sind ein klares Indiz für eine bevorstehende Abkühlung des Tourismusbooms. Wer jetzt noch von einer „stabilen Nachfrage“ spricht, verkennt die Realität der Buchungszahlen.

Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum, als man noch 90,42 Prozent Auslastung vermeldete, wirkt die aktuelle Prognose von 88,75 Prozent für den Zeitraum um den Hispanidad-Feiertag wie eine lahme Wiederholung. Doch der Blick auf die Gesamtlage lässt aufhorchen: Der September konnte mit starken 89,66 Prozent zwar noch fast das Vorjahresniveau von 91,97 Prozent erreichen, doch der Abwärtstrend ist unverkennbar.

Das Auslandsgeschäft boomt, der Binnenmarkt schwächelt

Besonders bemerkenswert ist die Diskrepanz bei der Herkunft der Gäste. Während die internationalen Besucher mit einem Anteil von 75,08 Prozent das Geschehen dominieren, kämpft der heimische Markt mit einem Anteil von nur noch 24,90 Prozent um Anschluss. Diese Schieflage ist kein Zufall, sondern Ausdruck eines strukturellen Problems, das die Branche seit Jahren begleitet. Die Abhängigkeit von ausländischen Gästen macht den Tourismussektor verwundbar, wie die aktuellen Prognosen eindrucksvoll belegen.

Sinkende Buchungszahlen als Menetekel

Während die Belegungszahlen für das kommende Wochenende mit 88,75 Prozent noch stabil erscheinen, täuscht dieser Wert über die tatsächliche Stimmung hinweg. Ein Blick auf die Monatsbilanz offenbart das ganze Ausmaß der Herausforderung: Lag die Auslastung im September noch bei beachtlichen 89,66 Prozent, so ist dies ein Rückgang von 2,31 Prozentpunkten im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Viel gravierender sind jedoch die Prognosen für die kommenden Monate. Die Asociación de Empresarios Hoteleros de la Costa del Sol (Aehcos) erwartet für Oktober lediglich eine Auslastung von 81,50 Prozent – ein Minus von 8,71 Punkten im Vergleich zum Vorjahr. Noch deutlicher fällt der Rückgang im November aus: Mit prognostizierten 60,15 Prozent würde das Vorjahresniveau um fast zehn Prozentpunkte verfehlt.

Der Ton wird rauer im Kampf um jeden Gast

Die Branche kann die rückläufigen Zahlen nicht länger als Ausrutscher abtun. Während das lange Wochenende um den spanischen Nationalfeiertag mit einer erwarteten Auslastung von 88,75 Prozent noch stabil scheint, täuscht diese Zahl nicht über den beginnenden Abwärtstrend hinweg. Wer jetzt noch von einem "normalen Schwankungseffekt" spricht, verkennt die Lage. Die Buchungszahlen für die kommenden Monate sind ein Warnsignal, das man nicht ignorieren sollte. Es ist ein Irrglaube, dass die goldene Tourismuszukunft an Spaniens Küsten allein durch gutes Wetter und freundliche Gastgeber garantiert wird.

Die vorgelegten Zahlen des Hotelverbands Aehcos für September untermauern diese These. Mit einer Auslastung von 89,66 Prozent wurde das Vorjahresniveau um 2,31 Prozentpunkte verfehlt. Wer jetzt noch von einem stabilen Aufwärtstrend spricht, verkennt die Realität. Zwar bescheren die internationalen Gäste mit einem Anteil von über 75 Prozent weiterhin volle Häuser, doch der Abwärtstrend ist unverkennbar. Die Aussichten für Oktober (minus 8,71 Prozentpunkte) und November (minus 9,65 Prozentpunkte) sind alles andere als ein Betriebsausflug, sondern ein klares Warnsignal.

Ein Blick auf die Zahlen lohnt sich

Klar, ein Puente wie Hispanidad bringt mit prognostizierten 88,75 Prozent Auslastung noch einmal volle Gassen und gut gebuchte Zimmer. Doch wer genauer hinsieht, erkennt: Das ist der beruhigende Schein vor dem Sturm. Im Vorjahr standen zu dieser Zeit noch 90,42 Prozent auf dem Papier. Das ist kein Grund zur Panik, aber ein deutliches Indiz dafür, dass der Höhenflug der vergangenen Jahre ins Stocken geraten ist. Während der September mit 89,66 Prozent noch glänzt, sieht die Zukunft düsterer aus. Die Prognosen für Oktober (81,50 Prozent) und November (60,15 Prozent) sind ein klares Signal: Die goldene Herbstzeit bleibt deutlich hinter dem Vorjahr zurück.

Die Trügerische Stabilität des Puente

Die Ankündigung der Vereinigung der Hoteliers der Costa del Sol klingt zunächst beruhigend. Mit 88,75 Prozent erwartet man für das lange Hispanidad-Wochenende eine ähnliche Auslastung wie im Vorjahr. Doch wer jetzt applaudiert, verkennt die Realität. Ein genauer Blick auf die Zahlen offenbart ein anderes Bild: Der September, einst Kronzeuge eines stabilen Tourismus, schloss mit 89,66 Prozent – ein Minus von 2,31 Prozentpunkten im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Auch die Prognosen für Oktober (81,50 Prozent) und November (60,15 Prozent) zeichnen ein klares Bild: Es geht bergab, und zwar schneller als vielen lieb ist.

Der Abgesang auf das Ausnahmejahr

Wer jetzt noch von einer „stabilen“ Lage spricht, verkennt die Realität. Ein Minus von 8,71 Prozentpunkten im Oktober und 9,65 Prozentpunkten im November sind keine saisonalen Schwankungen mehr, sondern eine Ansage. Die fetten Jahre sind vorbei, zumindest vorerst. Die Branche muss sich von der Illusion verabschieden, dass das Wachstum der Nach-Corona-Jahre die neue Normalität ist. Der September gab mit einem Minus von 2,31 Prozentpunkten im Vergleich zum Vorjahr bereits einen Vorgeschmack auf die heraufziehende Ernüchterung. Wer jetzt noch von einer "stabilen Nachfrage" spricht, verkennt die Zeichen der Zeit.

Die ersten Anzeichen der Sättigung

Die von der Unternehmervereinigung Aehcos veröffentlichten Zahlen sind ein klares Warnsignal. Mit 88,75 Prozent für den Hispanidad-Brücke mag das Bild auf den ersten Blick blendend aussehen, doch der Schein trügt. Der Blick auf die nahe Zukunft offenbart das eigentliche Problem: Die Buchungszahlen für Oktober und November brechen regelrecht ein. 81,5 Prozent für Oktober und gerade einmal 60,15 Prozent für November – das ist ein Rückgang von bis zu 9,65 Prozentpunkten im Vergleich zum Vorjahr. Wer will da noch von einem stabilen Aufwärtstrend sprechen?

Die Branche versucht, die Lage schönzureden. Man verweist auf die hohe internationale Nachfrage, die im September noch 75 Prozent der Gäste ausmachte. Doch die Botschaft des Präsidenten der Hoteliervereinigung Aehcos, José Luque, ist klar: „Die Daten zeigen, dass Málaga weiterhin hohe Auslastungswerte hat, aber der Rückgang und die Prognosen zwingen zur Vorsicht.“ Das ist kein Alarmismus, sondern Realitätssinn. Wer die aktuellen Zahlen nüchtern betrachtet, erkennt: Die goldene Ära könnte vorerst beendet sein.

Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache

Während das kommende Hispanidad-Wochenende mit prognostizierten 88,75 Prozent Auslastung auf dem Niveau des Vorjahres (90,42 Prozent) liegt, ist der Trend für die kommenden Wochen eindeutig negativ. Für Oktober sagen die Hoteliers einen Rückgang von 8,71 Prozentpunkten auf nur noch 81,50 Prozent voraus. Im November soll die Auslastung sogar um 9,65 Prozentpunkte auf mageren 60,15 Prozent einbrechen. Das ist kein Ausrutscher, das ist eine Ansage. Wer jetzt noch von einer „stabilen Nachfrage“ spricht, verkennt die Realität. Die goldene Herbstzeit an der Costa del Sol verliert offenbar an Strahlkraft.

September war stark, die Prognosen sind es nicht

Der September präsentierte sich mit 89,66 Prozent Auslastung zwar noch auf hohem Niveau, verfehlte das Vorjahresergebnis von 91,97 Prozent jedoch um 2,31 Prozentpunkte. Besonders deutlich wird die Schieflage bei einem Blick auf die Zukunft: Für Oktober prognostizieren die Hoteliers gerade einmal 81,50 Prozent – ein Minus von fast neun Prozentpunkten im Vergleich zum Vorjahr. Im November soll es mit prognostizierten 60,15 Prozent sogar noch deutlicher bergab gehen (minus 9,65 Prozentpunkte).

Der Abgesang des Massentourismus?

Diese Zahlen sind ein klarer Hinweis darauf, dass der jahrelange Boom an der Costa del Sol vorerst gestoppt ist. Wer jetzt noch von einer „Vollbeschäftigung“ oder einem „Ausnahmezustand“ schwadroniert, verkennt die Realität. José Luque, Präsident des Hotelverbands Aehcos, fordert deshalb zu Recht Besonnenheit und warnt vor Selbstzufriedenheit. Die Zeiten, in denen die Zimmer allein durch Zuschauen voll wurden, sind endgültig vorbei.

Während das Hispanidad-Wochenende mit prognostizierten 88,75 Prozent Auslastung nahezu das Vorjahresniveau (90,42 Prozent) hält, ist der Trend für den Rest des Herbstes eindeutig negativ. Die Vorbuchungszahlen brechen ein, die Kurzfristigkeit der Buchungen nimmt zu – ein klassisches Warnsignal für eine Branche, die sich zu sehr auf dem Erfolg der Vergangenheit ausruht.

Ein Blick auf die nackten Zahlen

Die Bilanz des Sommers und des beginnenden Herbstes liest sich wie eine verpasste Chance. Zwar scheint die Welt für die Hoteliers an der Sonnenküste auf den ersten Blick noch in Ordnung, doch der Blick auf die nüchternen Zahlen der Unternehmervereinigung Aehcos offenbart ein anderes Bild. Der angespannte Optimismus weicht einer realistischen Sichtweise.

Die Rückschläge sind beachtlich: Für Oktober wird ein Rückgang der Auslastung um fast neun Prozentpunkte gegenüber dem Vorjahresmonat erwartet. Der Trend setzt sich im November fort, wo ein Minus von fast zehn Punkten prognostiziert wird. Man muss kein Prophet sein, um zu erkennen: Der Höhenflug des Massentourismus ist vorbei, die goldene Ära scheint erst einmal beendet.

September: Stabil, aber nicht auf Rekordniveau

Mit einer durchschnittlichen Auslastung von 89,66 Prozent im September zeigen sich die Hotels weiterhin stark frequentiert. Das klingt zunächst nach einer beeindruckenden Bilanz, doch der Schein trügt. Gegenüber dem Vorjahresmonat (91,97 Prozent) ist das ein Rückgang. Drei Viertel der Gäste kommen aus dem Ausland – ein klares Zeichen für die anhaltende internationale Anziehungskraft der Region, aber auch eine Warnung, sich nicht allein auf diese Gästegruppe zu verlassen.

Die Glanzlichter im September setzten Torremolinos mit 94,6 Prozent und Benalmádena mit 94,4 Prozent. Doch die Botschaft der Branchenvertreter ist eindeutig: Nach dem Hochsommer kühlt die Euphorie spürbar ab.

Die goldene Gans wird langsam mager

Während die offiziellen Zahlen für das bevorstehende Hispanidad-Wochenende mit 88,75 Prozent Auslastung noch eine stabile Nachfrage suggerieren, zeigt der Blick auf die mittelfristigen Prognosen ein anderes Bild. Die Zeiten, in denen die Touristenströme scheinbar ungebremst an die Sonnenküste fluteten, könnten vorerst vorbei sein. Der Branchenverband Aehcos rechnet für Oktober nur noch mit 81,50 Prozent und für November mit mageren 60,15 Prozent Auslastung. Das entspricht einem Rückgang von fast zehn Prozentpunkten im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Das ist mehr als nur eine Verschnaufpause.

Man muss kein Prophet sein, um hierin ein Signal zu erkennen: Die goldene Ära des Massentourismus an der Costa del Sol könnte Risse bekommen. Kritiker könnten nun einwenden, dass eine prognostizierte Herbst-Delle angesichts der rekordverdächtigen Sommermonate kein Grund zur Sorge sei. Doch diese Rechnung trägt nicht. Wer die aktuellen Zahlen nüchtern betrachtet, erkennt ein Muster: Die Buchungsvorläufe werden kurzfristiger, die Planungssicherheit sinkt, und die Konkurrenz durch günstigere Alternativen im östlichen Mittelmeer wird härter.

September glänzt, der Herbst droht zu verblassen

Zwar präsentiert sich der September mit 89,66 Prozent Auslastung auf den ersten Blick als solide – ein Minus von 2,31 Prozentpunkten im Vergleich zum Vorjahresmonat. Doch der Blick auf die nahe Zukunft trübt die Stimmung erheblich. Die Prognosen für Oktober und November sind alles andere als berauschend: 81,50 und 60,15 Prozent stehen da zu Buche. Ein Rückgang von fast neun beziehungsweise fast zehn Prozentpunkten im Vergleich zum Vorjahr. Das ist kein Aufwärtstrend, das ist eine Ansage.

Die Zahlen lügen nicht

Während das lange Hispanidad-Wochenende mit prognostizierten 88,75 Prozent Auslastung auf dem Niveau des Vorjahres (90,42 Prozent) liegt, zeigen die weiteren Vorausschauen in eine eindeutig andere Richtung. Die von der Vereinigung der Hotelunternehmer der Costa del Sol (Aehcos) veröffentlichten Zahlen für September sind ein Weckruf. Zwar wurden mit 89,66 Prozent immer noch beachtliche Werte erzielt, doch der Rückgang von 2,31 Prozentpunkten im Vergleich zum Vorjahresmonat (91,97 %) ist ein erstes deutliches Anzeichen für die veränderte Lage. Besonders alarmierend sind die Projektionen: Für Oktober wird ein Rückgang von 8,71 Prozentpunkten auf 81,50 Prozent erwartet, für November sogar ein Minus von 9,65 Prozentpunkten auf nur noch 60,15 Prozent. Das ist kein kleiner Ausrutscher, das ist ein Trend.

Der bilaterale Blick: Ausländer dominieren, das Inland trödelt

Die aktuellen Zahlen zeigen ein vertrautes Bild: Die Nachfrage wird vom internationalen Publikum angetrieben. Rund 75 Prozent der Gäste in der Provinz Málaga kommen aus dem Ausland. Das ist Fluch und Segen zugleich. Einerseits zeigt es die ungebrochene Attraktivität der Region auf dem globalen Markt, andererseits macht es die Branche verwundbar gegenüber internationalen Krisen und Konjunkturschwankungen. Der heimische Markt trägt gerade einmal ein Viertel zur Auslastung bei – ein gefährliches Ungleichgewicht, das sich rächen kann.

Weniger euphorisch stimmen die Zahlen für die kommenden Monate. Während der September mit stolzen 89,66 Prozent Auslastung aufwarten konnte und nur minimal unter dem Vorjahreswert (91,97 Prozent) lag, zeichnet sich für Oktober und November ein deutlicher Abwärtstrend ab. Die Prognosen der Unternehmervereinigung Aehcos sehen für Oktober einen Rückgang von 8,71 Prozentpunkten auf 81,50 Prozent und für November sogar ein Minus von 9,65 Prozentpunkten auf nur noch 60,15 Prozent vor.

Der Bauch der Provinz lebt auf

Doch der Blick auf den Gesamtdurchschnitt verdeckt die regionalen Unterschiede. Während die großen Küstenorte wie Benalmádena (94,40 %) und Torremolinos (94,60 %) im September fast eine Vollbelegung meldeten, hinkt das noble Estepona mit 80,50 Prozent hinterher. Marbella, der Glamour-Hotspot der Region, kommt auf 86,30 Prozent. Die Hauptstadt Málaga selbst kann für Oktober mit 90,20 Prozent planen, während die Vorhersagen für November mit 82,25 Prozent deutlich optimistischer ausfallen als der Provinzdurchschnitt.

Der Abwärtstrend ist klar

Doch die Zahlen für den kommenden Monat lesen sich anders. Die Vorbuchungen für Oktober liegen bei gerade einmal 81,50 Prozent – ein Einbruch von fast neun Prozentpunkten im Vergleich zum Vorjahreszeitraum (90,21 %). Noch deutlicher wird der Dämpfer im November: Nur noch 60,15 Prozent Auslastung prognostizieren die Hoteliers, ein Minus von fast zehn Prozentpunkten gegenüber 2025. Man muss kein Prophet sein, um zu erkennen: Der langjährige Boom an der Costa del Sol zeigt erste Ermüdungserscheinungen. Die goldene Herbstzeit, einst ein zuverlässiger Indikator für ein stabiles Tourismusgeschäft, verliert merklich an Dynamik.

Dies ist jedoch nur die halbe Wahrheit. Wer jetzt von einer Trendwende spricht, verkennt die Gemengelage. Die Buchungszahlen für das verlängerte Hispanidad-Wochenende liegen mit prognostizierten 88,75 Prozent nur marginal unter dem Vorjahreswert von 90,42 Prozent. Das ist keine Krise, sondern eine Stabilisierung auf hohem Niveau. Kritiker mögen nun einwenden, dass die Vormonatszahlen dennoch ein Warnsignal darstellen. Die Zahlen für September zeigen mit 89,66 Prozent einen Rückgang von 2,31 Prozentpunkten im Vergleich zum Vorjahreszeitraum – eine Entwicklung, die mancher als Vorbote für eine schwächere Nachfrage deutet.

Die trügerische Ruhe nach dem Sturm

Doch der Blick auf die reine Statistik greift zu kurz. Zwar sinkt die Auslastung im Oktober voraussichtlich um 8,71 Prozentpunkte auf 81,50 Prozent, doch dies ist weniger ein Alarmzeichen als vielmehr eine Normalisierung nach den Rekordjagden der Vorjahre. Die spanische Mittelmeerküste war schon immer stark von den Herbstferien abhängig, und die aktuellen Zahlen deuten auf eine Rückkehr zu einem nachhaltigeren Niveau hin. Die geballte Sorge der Branche ist jedoch verständlich, denn der Vergleich mit den Vorjahreszahlen fällt deutlich aus. Während im September 2025 noch 91,97 Prozent der Betten belegt waren, sind es jetzt 89,66 Prozent – ein Rückgang, der nicht nur mit den Temperaturen zu tun hat.

Ein Blick auf die Datenlage

Der aktuelle Ausblick der Unternehmervereinigung Aehcos ist differenziert zu betrachten. Zwar stimmen die Zahlen für das kommende Wochenende um den spanischen Nationalfeiertag (12. Oktober) mit rund 88,75 Prozent Zimmerauslastung optimistisch, doch ein genauerer Blick auf die Details offenbart den Ernst der Lage. Während im Vorjahr zum gleichen Zeitpunkt noch 90,42 Prozent der Zimmer gebucht waren, zeichnet sich nun eine Seitwärtsbewegung auf hohem Niveau, aber mit klar abnehmender Tendenz ab. Viel schwerer wiegt jedoch der drastische Einbruch bei den Prognosen für die kommenden Monate.

Die goldene September-Kiste ist offen

Der September präsentierte sich mit 89,66 Prozent Auslastung zwar noch glänzend, verfehlte aber das Vorjahresniveau um 2,31 Prozentpunkte. Während die internationale Nachfrage mit 75,08 Prozent weiterhin das Rückgrat der Belegung bildet, zeigen die Zahlen bereits erste Risse im Bild der ewigen Boomregion. Besonders die Vorausschau für Oktober (81,50 Prozent) und November (60,15 Prozent) lässt die Alarmglocken schrillen. Ein Rückgang von 8,71 bzw. 9,65 Prozentpunkten im Vergleich zum Vorjahr ist kein "sanftes Abkühlen" mehr, das ist ein massiver Einbruch der Nachfrage.

Die Provinz im Detail: Zwischen Hoffen und Bangen

Während die Provinzhauptstadt Málaga mit prognostizierten 90,20 Prozent für Oktober noch glänzen kann, sieht die Realität in den Touristenhochburgen anders aus. Die Branche argumentiert gerne mit Rekordzahlen, doch wer genauer hinsieht, erkennt das Problem: Die Buchungsvorläufe brechen ein, die sogenannte "letzte Meile" wird zum Regelfall. Wer jetzt noch auf die goldene Zukunft des Massentourismus setzt, verkennt die Lage.

Die aktuellen Zahlen des Arbeitgeberverbandes Aehcos sind ein Weckruf. Im September wurde mit 89,66 Prozent immerhin noch ein hoher Wert erreicht, doch das ist ein Rückgang von 2,31 Prozentpunkten im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Und der Blick auf die kommenden Monate lässt Schlimmes erahnen. Ein Minus von fast neun Prozentpunkten bei den Buchungen für Oktober und ein Rückgang von knapp zehn Prozentpunkten für November sind keine Fußnote der Geschichte, sondern ein Alarmzeichen.

Spanienurlauber werden zurückhaltend

Besonders deutlich wird die Trendwende beim Blick auf die Herkunftsmärkte. Während die internationalen Gäste mit einem Anteil von 75,08 Prozent weiterhin das Rückgrat der Auslastung bilden, sinkt der Anteil der einheimischen Urlauber. Die Deutschen, traditionell das größte ausländische Kontingent an der Costa del Sol, blicken angesichts der eigenen Wirtschaftsflaute zunehmend aufs Geld. Auch die politische Unsicherheit in Europa trägt ihren Teil zur Zurückhaltung bei. Wer jetzt noch glaubt, die Sonnenküste sei eine Selbstverständlichkeit für den Massentourismus, der hat die Zeichen der Zeit nicht erkannt.

Der Zauber der Zwischenzeit

Es sind nicht die leeren Strände oder die geschlossenen Chiringuitos, die den Hotelleren der Costa del Sol Sorge bereiten. Es ist die schwindende Lust der Urlauber, ihre Ferienpläne frühzeitig festzuzurren. Die Zeiten, in denen die Zimmer für den Herbst schon im Frühjahr ausgebucht waren, scheinen endgültig vorbei. Der Gast von heute bucht kurzfristig, flexibel und mit einem Blick auf die Wettervorhersage. Der traditionelle "Puente de la Hispanidad" Mitte Oktober hält die Übernachtungszahlen zwar noch auf erstaunlichem Niveau, doch der Glanz des Rekordjahres ist verblasst. Die Zeichen stehen auf Normalisierung – oder, wie die jüngsten Zahlen nahelegen, bereits auf einer spürbaren Abkühlung.

September mit angezogener Handbremse

Die Asociación de Empresarios Hoteleros de la Costa del Sol (Aehcos) prognostiziert für das lange Hispanidad-Wochenende eine Auslastung von 88,75 Prozent – ein Wert, der nur minimal unter dem außergewöhnlich starken Vorjahreszeitraum liegt. Das klingt zunächst nach einer Erfolgsgeschichte. Doch der Blick auf die nähere Zukunft trübt das Bild erheblich: Während der September mit starken 89,66 Prozent Auslastung aufwarten konnte, sind die Prognosen für Oktober und November alles andere als berauschend. Ein Absturz auf 81,50 beziehungsweise 60,15 Prozent erwartet die Branche. Das entspricht einem Rückgang von bis zu 9,65 Prozentpunkten im Vergleich zum Vorjahr.

Zwischen Rekord und Realität

Man muss kein Prophet sein, um hier eine Trendwende zu erkennen. Wer jetzt noch von „stabiler Nachfrage" spricht, verkennt die Lage. Zwar ist der September mit 89,66 Prozent Auslastung noch beachtlich – ein Minus von 2,31 Prozentpunkten zum Vorjahresmonat – doch der Blick auf die Gästeherkunft zeigt die Schieflage: Rund 75 Prozent der Gäste kommen aus dem Ausland, nur ein Viertel aus dem Inland. Diese einseitige Abhängigkeit ist ein Warnsignal. Die Zahlen für Oktober (81,5 Prozent) und November (60,15 Prozent) sind im Vergleich zum Vorjahreszeitraum deutlich rückläufig (minus 8,71 bzw. 9,65 Prozentpunkte). Das ist kein Ausrutscher, sondern ein Trend.

Wer jetzt noch von „Stabilisierung" spricht, verkennt die Lage. Zwar glänzt die Provinz Málaga im September mit starken 89,66 Prozent Auslastung – doch der Schein trügt. Ein Blick auf die Vorjahreszahlen zeigt: Es geht bergab. Die internationale Nachfrage ist zwar mit 75,08 Prozent weiterhin das Rückgrat, aber die Buchungszahlen für Oktober und November brechen ein. Das ist kein vorübergehender Dämpfer, sondern ein deutliches Warnsignal.

Die Königsklasse der sonnigen Dauerkrise? Während Benalmádena mit 94,40 Prozent und Torremolinos mit 94,60 Prozent im September noch glänzten, sehen die Prognosen für den Rest des Jahres anders aus. Málaga-Stadt soll im Oktober auf 90,20 Prozent kommen, aber schon im November auf 82,25 Prozent fallen. Sogar das mondäne Marbella muss Federn lassen.

Der Branchenverband Aehcos spricht angesichts der rückläufigen Zahlen von einer "Notwendigkeit, die Wettbewerbsfähigkeit zu erhalten". Das ist die Sprache der Vorsicht, wenn nicht sogar der Sorge. Man könnte auch sagen: Der Drops ist noch nicht gelutscht, die goldene Zeit könnte für einige Monate erst einmal Pause machen.

Interessant ist jedoch die Verschiebung in der Herkunft der Gäste. Während der internationale Markt weiterhin boomt und fast drei Viertel aller Übernachtungen stellt, zeigt sich der Inlandstourismus mit rund einem Viertel der Gäste leicht rückläufig. Dies wirft die Frage auf, ob die spanische Binnenkonjunktur den Erwartungen standhalten kann oder ob die Branche zu stark auf die internationale Nachfrage setzt.

Die Zukunft ist bereits gebucht – oder auch nicht. Die Vorausbuchungen für Oktober und November sind das eigentliche Sorgenkind. Ein Minus von bis zu 9,65 Prozentpunkten gegenüber dem Vorjahreszeitraum ist kein Pappenstiel, sondern ein klares Signal. José Luque, Präsident von Aehcos, mahnt deshalb zur Vorsicht und betont die Notwendigkeit, die Wettbewerbsfähigkeit des Reiseziels zu erhalten. Die Branche stehe vor der Herausforderung, die touristische Aktivität angesichts einer sich abkühlenden Konjunktur ganzjährig zu festigen.

Während Málaga-Stadt mit prognostizierten 90,20 Prozent für Oktober weiterhin Spitzenwerte einfährt, klafft die Schere zu anderen Regionen deutlich auseinander. Benalmádena (86,77 %) und Torremolinos (86,45 %) folgen mit etwas Abstand, während Marbella (80,35 %) und Estepona (80,50 %) das Schlusslicht bilden. Für November sagen die Hoteliers Málaga eine Auslastung von 82,25 % voraus, gefolgt von Benalmádena (67,35 %) und Torremolinos (66,19 %).

José Luque, Präsident von Aehcos, bleibt dennoch gelassen: "Die Daten für September zeigen, dass Málaga weiterhin eine hohe Auslastung verzeichnet, auch wenn der Rückgang im Vergleich zum Vorjahr und insbesondere die Prognosen für Oktober und November zur Vorsicht mahnen." Man werde weiterarbeiten müssen, um die Wettbewerbsfähigkeit zu erhalten und den Tourismus ganzjährig zu festigen, so Luque.

Die offensichtliche Frage ist also nicht ob, sondern wie nachhaltig dieser Abwärtstrend ist. Die Branche steht unter Druck, auch wenn manche die Zahlen als Normalisierung nach dem Rekordjahr 2025 schönreden mögen. Fakt ist: Die Buchungsvorlaufzeiten werden kürzer, die Planungssicherheit sinkt, und der Wettbewerb um den Sonnenhungrigen wird härter. Es ist an der Zeit, die Ärmel hochzukrempeln, statt sich auf vergangenen Lorbeeren auszuruhen. Die aktuellen Zahlen sind ein klarer Auftrag zum Handeln – wer jetzt nicht innovativ aufstellt, wird die Rechnung am Ende präsentiert bekommen.

Die von Aehcos vorgelegten Zahlen sind ein klares Signal: Der Höhenflug des Sonnenküsten-Tourismus ist vorerst gestoppt. Wer jetzt auf die Vergangenheit schaut, verpasst die Zukunft. Gefragt sind neue Strategien, um die viertgrößte Tourismusregion Europas fit für den internationalen Wettbewerb zu machen. Die Frage ist nicht ob, sondern wie schnell die Branche reagiert. Die Daten von Aehcos zeigen: Von Januar bis September 2025 verzeichnete die Provinz Málaga insgesamt 14,2 Millionen Übernachtungen, ein Minus von 2,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Derweil boomen andere spanische Regionen wie die Balearen oder die Kanarischen Inseln, die im September Rekordzahlen meldeten. Der Druck auf die Costa del Sol wächst also – auch wenn die absolute Zahlenlage weiterhin beeindruckend ist.


Quelle: europapress.es

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