Taberna verbindet Thunfisch mit Tapas-Tradition

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Málaga

Taberna verbindet Thunfisch mit Tapas-Tradition

von Redaktion2 Min. Lesezeit

Im Herzen von Málaga hat sich in der Calle Trinidad Grund eine Taberna etabliert, die zwei scheinbar gegensätzliche Welten verbindet: die hohe Kunst der Thunfisch-Zubereitung und die bodenständige Kultur des traditionellen Tapas-Bars. Das Lokal mit dem Namen Despechá setzt dabei auf ein Produkt, das eng mit der Geschichte der andalusischen Küste verwoben ist: den Roten Thun aus der Almadraba-Fischerei, einer jahrhundertealten Fangmethode, die vor allem in der Gegend um Cádiz und Barbate praktiziert wird.

Der Fisch, der für seine fettreichen und geschmacksintensiven Teilstücke geschätzt wird, bildet das Fundament der Speisekarte. Verschiedene Zubereitungsarten sollen die Vielseitigkeit des Thunfischs zeigen – von rohen Varianten mit feinen Marinaden bis hin zu kurz angebratenen Stücken mit kräftigen Aromen.

Eine besondere Stellung nimmt dabei die sogenannte Sinfonía del Atún ein. Diese Verkostung führt durch verschiedene Teilstücke des Fisches, die sich in Textur und Fettgehalt deutlich unterscheiden, und gibt einen Einblick in den Reichtum dieses Meeresbewohners.

Neben diesen Produkt-Highlights gelingt der Taberna jedoch auch der Spagat zur klassischen Tapas-Küche. So schaffte es die hauseigene Ensaladilla Rusa unter der Leitung von Teresa Otero unter die letzten dreizehn Teilnehmer des VIII. Campeonato de Málaga de Ensaladilla Rusa. Ein beachtlicher Erfolg, gilt dieser Kartoffelsalat mit Mayonnaise doch als einer der großen Klassiker der lokalen Kneipenkultur.

Stolz ist man in der Calle Trinidad Grund auch auf die hausgemachten Croquetas. Auch sie haben es in ein Finale eines lokalen Wettbewerbs geschafft und untermauern den Anspruch, neben innovativen Kreationen auch die Rezepte zu pflegen, die seit Generationen die Tapas-Bars der Region prägen. Ergänzt wird das Angebot durch Kreationen wie eine getrüffelte Tosta oder einen Bissen mit zitrusfruchtigen Noten, die dem Thunfisch eine frische Leichtigkeit verleihen.

Das Konzept scheint aufzugehen: Es ist die Kombination aus hochwertigem Produkt, regionaler Verwurzelung und einer Küche, die zum Teilen und Verweilen einlädt. Wie das Portal Diario Sur berichtet, hat sich die Taberna damit einen Namen in der lokalen Gastronomie-Szene gemacht und zeigt, dass ein einzelnes Produkt durchaus im Zentrum einer modern interpretierten, aber traditionell verwurzelten Speisekarte stehen kann.


Quelle: diariosur.es

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