
Symbolfoto: Dient der Illustration und ist nicht zwingend orts- oder personengebunden.
Stadt Sevilla rüstet sich für Betis-Heimspiel
Umfangreicher Einsatz rund um das Estadio de La Cartuja
Die andalusische Hauptstadt erwartet am Sonntagmittag ein volles Stadion. Wenn Real Betis ab 18:30 Uhr in La Cartuja auf CA Osasuna trifft, greift ein koordiniertes Maßnahmenpaket, das die städtischen Unternehmen Tussam und Lipasam sowie die örtliche Polizei gemeinsam umsetzen. Die Behörden reagieren damit auf die erwarteten Besucherströme und die besondere Lage des Spielorts am Rande der Stadt.
Früher Verkehrsbeginn und klare Sperrungen
Wie die Stadtverwaltung mitteilte, beginnt die Polizei bereits um 15:00 Uhr mit ihren Maßnahmen. Zunächst stehen die Kontrolle der Parkzonen im Umfeld des Stadions sowie die ersten Straßensperrungen auf dem Programm. Betroffen sind der südliche Zubringer des Stadions sowie der Bereich um die Calle Ciencias Rugby und die Glorieta Beatriz Manchón. Eine halbe Stunde später weitet sich der Einsatz aus: Dann überwacht die Polizei auch den genehmigten ambulanten Handel und geht gegen illegale Verkaufsstände vor.
Die vollständige Verkehrssperre wird um 16:00 Uhr aktiviert. Dann sind mehrere zentrale Kreuzungen und Zufahrtsstraßen dicht, darunter die Achse Américo Vespucio mit Leonardo da Vinci sowie die Glorieta General Riego. Auch die S-20, die zum nördlichen Tunnel des Stadions führt, wird für den allgemeinen Verkehr gesperrt. Eine Ausnahme gilt ausschließlich für die Teambusse beider Vereine sowie für Fahrzeuge mit speziellen Zugangsberechtigungen für die Parkflächen P-0, P-3, P-4 und P-5.
Geordnete Anreise für Fans und Anwohner
Für Zweiradfahrer wurden die Abstellflächen erweitert: Unter dem Viadukt nahe des südlichen Tunneleingangs sowie im nördlichen Bereich an der Glorieta Instalaciones Deportivas La Cartuja stehen zusätzliche Kapazitäten bereit. Der offizielle Treffpunkt für Fans bleibt der Zugang zum Südtunnel neben dem Parkplatz P1. Die Zufahrt zum Parkplatz P7 im Norden erfolgt weiterhin über die SE-20 und die Glorieta RTVE; der südliche Teil des P7 ist über die Straße Carlos III erreichbar. Für Menschen mit eingeschränkter Mobilität sind Plätze auf dem Gelände des P1.1 reserviert.
Die Stadtverwaltung weist zudem darauf hin, dass der Camino de los Descubrimientos in Richtung Stadion für den Individualverkehr gesperrt wird. Auf dieser Route sind ausschließlich die Shuttlebusse des städtischen Verkehrsbetriebs Tussam unterwegs. Fahrzeuge ohne gültige, vom Verein ausgestellte Berechtigung werden an den Kontrollpunkten abgewiesen.
Verstärkter Nahverkehr mit Gratis-Shuttles
Tussam stockt sein Angebot deutlich auf. Insgesamt 40 zusätzliche Busse werden auf den Linien 2, C1 und C2 eingesetzt. Bereits zwei Stunden vor Anpfiff fahren 16 weitere Fahrzeuge auf diesen Routen, die mehrere Stadtteile wie Triana, Nervión oder die Innenstadt anbinden. Nach dem Schlusspfiff wird der Abtransport mit 24 zusätzlichen Bussen organisiert, die an drei Haltestellen nahe des Stadions bereitstehen. Diese Fahrten sind kostenlos.
Zusätzlich richtet Tussam einen Shuttle-Service zur Metrostation an der Avenida Blas Infante ein, der ebenfalls vor und nach dem Spiel verkehrt. Die Rückfahrt vom Stadion ist frei. Erstmals werden nach Spielende auch zwei weitere kostenlose Linien angeboten: eine in den Stadtteil Sevilla Este und eine nach Barqueta.
Reinigungstrupps in drei Phasen
Auch für die Sauberkeit rund um das Stadion ist gesorgt. Das kommunale Reinigungsunternehmen Lipasam setzt 21 Mitarbeiter und neun Fahrzeuge ein. Geplant sind Einsätze vor, während und nach der Partie. Sobald die Zuschauer das Stadion betreten haben, reinigen die Teams den Außenbereich mit Fokus auf die Eingänge. Nach dem Abpfiff folgt eine gründliche Reinigung der gesamten Zone mit Kehrmaschinen und Hochdruckreinigern, um Rückstände und Gerüche zu beseitigen.
Wie die Nachrichtenagentur Europa Press berichtet, koordiniert die Stadtverwaltung die Einsätze der verschiedenen Abteilungen zentral, um einen reibungslosen Ablauf des Spieltags zu gewährleisten.
Quelle: europapress.es