Spaniens Regierungsdelegierter wirft Amt hin

Symbolfoto: Dient der Illustration und ist nicht zwingend orts- oder personengebunden.

Calvia

Spaniens Regierungsdelegierter wirft Amt hin

von Redaktion1 Min. Lesezeit

Rückzug aus der Staatsverwaltung

Die politische Landschaft auf den Balearen steht vor einem personellen Einschnitt. Alfonso Rodríguez, bisheriger Vertreter der spanischen Zentralregierung in der Inselregion, hat seinen baldigen Abschied aus dem Amt angekündigt. Wie der Politiker am Dienstagnachmittag über seinen offiziellen Account auf der Plattform X mitteilte, werde er seine Aufgabe als Regierungsdelegierter in Kürze niederlegen, um sich vollständig auf seine erneute Kandidatur für das Bürgermeisteramt in Calvià zu konzentrieren.

Karriereschritt mit Ansage

Der Schritt kommt nicht überraschend, denn bereits im Juli hatte Rodríguez offiziell die Spitzenkandidatur der Sozialistischen Arbeiterpartei (PSOE) für die Kommunalwahl in der Tourismusgemeinde im Südwesten Mallorcas übernommen. Die nächsten Bürgermeisterwahlen sind für Mai 2027 angesetzt. In seiner Stellungnahme betonte der 55-Jährige, dass er nach dreijähriger intensiver Arbeit im Dienste des Staates nun den Zeitpunkt für gekommen sehe, dieses Kapitel zu beenden. Beide Verantwortungsbereiche – die Leitung der Staatsdelegation und ein ambitionierter Wahlkampf – erforderten eine vollständige und exklusive Hingabe, so seine Begründung.

Dank und neue Ziele

In seiner Botschaft richtete Rodríguez dankende Worte an den Ministerpräsidenten Pedro Sánchez für das entgegengebrachte Vertrauen sowie an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Behörde für deren Loyalität und Einsatz. Mit Blick auf die Zukunft zeigte er sich kämpferisch und voller Tatendrang. Sein erklärtes Ziel sei es, Calvià wieder zu einem lebenswerten Ort zu machen, an dem Wohnraum für diejenigen zugänglich ist, die ihn benötigen, Arbeitnehmer geschätzt werden und eine Verwaltung regiert, die den Dialog mit allen Bürgern sucht und die Bedürfnisse aller Ortsteile gleichberechtigt berücksichtigt. Die Nachrichtenagentur Europa Press berichtete zuerst über den Rückzug.


Quelle: europapress.es

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