
Symbolfoto: Dient der Illustration und ist nicht zwingend orts- oder personengebunden.
Spanien: Unwetter-Alarm in 15 Regionen
Die spanische Wetterbehörde Aemet hat für rund 15 Autonome Gemeinschaften Unwetterwarnungen herausgegeben. Grund sind tiefe Luftschichten in der Höhe und feuchte Luft vom Mittelmeer, die für eine äußerst instabile Wetterlage sorgen. Bereits in der Nacht zum Samstag kam es in der Valencianischen Gemeinschaft und in Tarragona zu heftigen Schauern mit Gewittern. Besonders in Castellón und Tarragona wurden extreme Regenmengen gemessen.
Gefahr von Überflutungen
Die Behörden rechnen damit, dass die Intensität der Niederschläge ab dem Mittag allmählich nachlässt und sich die Gewitter Richtung Küste verlagern. Dort sind am Nachmittag erneut kräftige Schauer möglich. Die Warnungen betreffen weite Teile des Landes. In Andalusien etwa sind Alarmstufen für Almería, Granada, Jaén und Sevilla aktiv, während in Córdoba und Huelva zumindest Gewittergefahr besteht. Auch in Aragón, Kastilien-La Mancha und der Region Murcia wurden Warnungen ausgegeben.
Neben den starken Regenfällen drohen in den zentralen Landesteilen – etwa auf beiden Hochebenen – Hagelschlag und sehr kräftige Gewitter. Auch im Südosten und auf den Balearen können die Stürme extrem ausfallen. Die Kanarischen Inseln bleiben von den schweren Gewittern verschont, allerdings wird für La Palma anhaltender Regen erwartet. Zusätzlich sorgt eine leichte Calima-Wolke aus der Sahara für trübe Sicht.
Temperaturen und Wind
Die Temperaturen entwickeln sich uneinheitlich: Während es im Mittelmeerraum und auf den Balearen kühler wird, steigen die Höchstwerte im Rest des Landes – besonders deutlich im oberen Ebro-Tal. Nachts kühlt es im Westen leicht ab, im Osten bleibt es wärmer. Die Winde wehen an den Küsten überwiegend mäßig. An der galicischen Küste kann der Nordostwind zeitweise stark auffrischen, während im Mittelmeerraum und auf den Balearen Ostwinde dominieren. Im Inland bleibt es windschwach mit überwiegend östlicher Strömung.
Wie die „Aemet“ mitteilte, können zudem in den Morgenstunden Nebelbänke auftreten, insbesondere im Südosten und in höheren Lagen des Nordens. Wer in den betroffenen Gebieten unterwegs ist, sollte die Wetterwarnungen im Blick behalten und örtliche Hinweise der Behörden beachten.
Quelle: 20minutos.es