Sevilla rüstet sich für Risikospiel zwischen Betis und Porto

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Sevilla rüstet sich für Risikospiel zwischen Betis und Porto

von Redaktion3 Min. Lesezeit

Einordnung als Hochrisikospiel

Die andalusische Hauptstadt stellt sich auf eine herausfordernde Nacht ein. Wenn am Mittwochabend um 21:00 Uhr der Real Betis Balompié und der FC Porto im Estadio de la Cartuja aufeinandertreffen, greift ein abgestimmtes Maßnahmenpaket aus Verkehrslenkung, Sicherheitspersonal und Reinigungskräften. Die Stadtverwaltung von Sevilla hat den Einsatz hierfür bereits am Dienstag offiziell vorgestellt. Die zuständige Regierungsdelegation hat die Partie aufgrund ihrer Zugehörigkeit zur europäischen Königsklasse offiziell als Hochrisikospiel eingestuft – eine Einstufung, die angesichts der erwarteten Anreise von über 2.500 Fans aus Portugal besonderes Gewicht erhält.

Zeitlicher Ablauf der Maßnahmen

Der kommunale Ordnungsdienst beginnt seine Arbeit bereits in den frühen Morgenstunden. Ab 8:00 Uhr sind Beamte damit beschäftigt, das Parken in den Bereichen rund um das Stadion zu kontrollieren. Zeitgleich starten die ersten Straßensperrungen: Betroffen sind der Vial Torre Sur an der Arena, die Kreuzung Calle Ciencias Rugby mit der Glorieta Beatriz Manchón sowie die Avenida del Ocio. Am frühen Nachmittag ab etwa 15:00 Uhr weitet sich die Kontrolle aus. Dann richtet der Ordnungsdienst seinen Fokus auf den Bereich um das Stadion, überwacht die genehmigten Stände für den Straßenverkauf und geht gleichzeitig gegen illegale Händler vor.

Umfangreiche Verkehrsbeschränkungen

Die Zufahrt über die Schnellstraße S-20 zum nördlichen Tunneleingang des Stadions wird für den allgemeinen Verkehr gesperrt. Eine Ausnahme gilt ausschließlich für die Teambusse der beiden Mannschaften und für Fahrzeuge, die über eine spezielle Genehmigung für die Parkplätze P-0, P-3, P-4 und P-5 verfügen. Der Parkplatz P-7 im nördlichen Bereich bleibt über die SE-20 mit Abzweig an der Glorieta RTVE erreichbar, der südliche Teil desselben Parkplatzes ist über die Straße Carlos III gegenüber der Calle Gregor J. Mendel zugänglich. Eine weitere wichtige Verkehrsader, der Camino de los Descubrimientos, wird zwischen den Straßen Matemáticos Rey Pastor und Castro in Fahrtrichtung Stadion dichtgemacht, um ausschließlich den Shuttle-Bussen des kommunalen Verkehrsbetriebs die Durchfahrt zu ermöglichen. Die kontrollierte Zufahrt zu den Stellflächen für Berechtigte erfolgt über das nördliche Stadiontor, ausgehend von der SE-20 über die Glorieta Instalaciones Deportivas la Cartuja und die Avenida del Ocio.

Verstärkter Nahverkehr und Gratis-Shuttles

Der städtische Verkehrsbetrieb Tussam reagiert mit einem deutlich ausgeweiteten Fahrplan auf den zu erwartenden Besucheransturm. Bereits zweieinhalb Stunden vor dem Anpfiff werden die Linien 2, C1 und C2 mit insgesamt 16 zusätzlichen Bussen bestückt. Nach dem Schlusspfiff stehen den Fans weitere 24 Fahrzeuge zur Verfügung, die auf drei Haltestellen im Stadionumfeld verteilt sind. Die Nutzung dieser Busse ist für die Rückfahrt der Zuschauer kostenlos, um einen schnellen Abtransport zu gewährleisten.

Darüber hinaus richtet Tussam drei spezielle Shuttle-Verbindungen ein. Die erste pendelt zwischen dem Stadion und der Metrostation Blas Infante sowie dem dazugehörigen Parkhaus P1. Dieser Service startet ebenfalls zweieinhalb Stunden vor Spielbeginn mit acht bis zehn Fahrzeugen; die Rückfahrt in Richtung Stadt ist ebenfalls gratis. Zwei weitere Zubringer stehen nur für die Zeit nach dem Abpfiff bereit: Sie erschließen die Routen in den Stadtteil Sevilla Este und zum Viertel Barqueta. Auch diese Angebote sind für die Passagiere kostenfrei, wobei der Bus nach Sevilla Este ausschließlich Haltestellen zum Aussteigen bedient.

Die Stadtverwaltung hat angekündigt, dass die verschiedenen Abteilungen während der gesamten Dauer des Einsatzes eng kooperieren, um etwaige Zwischenfälle schnell zu koordinieren.


Quelle: europapress.es

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