Sevilla lockt mit literarischen Stars

Symbolfoto: Dient der Illustration und ist nicht zwingend orts- oder personengebunden.

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Sevilla lockt mit literarischen Stars

von Redaktion1 Min. Lesezeit

Zwölf Tage im Zeichen der Literatur

Die andalusische Hauptstadt rüstet sich für ihr literarisches Großereignis des Jahres: Die Feria del Libro de Sevilla (Felise) öffnet Ende Oktober ihre Türen und verspricht zwölf Tage lang ein dichtes Programm mit bekannten Stimmen der Gegenwartsliteratur sowie aufstrebenden Talenten. Vom 28. Oktober bis zum 8. November verwandeln sich die Jardines de Murillo erneut in einen Treffpunkt für Autoren und Leser.

Im Mittelpunkt des Aufgebots stehen Namen, die aktuell für Aufsehen sorgen. So werden unter anderem Alana S. Portero, Julia Navarro und das Autorentrio Carmen Mola erwartet, das für seine Thriller bekannt ist. Auch Jesús Carrasco, Manuel Vilas, der Comiczeichner Paco Roca, der Musiker und Autor Rayden, Ignacio Peyró sowie Lana Corujo haben ihr Kommen angekündigt. Wie die Veranstalter mitteilen, verteilt sich das Geschehen auf mehrere Schauplätze innerhalb des Geländes.

Drei Bühnen, viele Perspektiven

Die Hauptveranstaltungsorte sind die Räumlichkeiten der Fundación Unicaja, der Fundación José Manuel Lara und der UNIA. Zusätzlich bieten die Aussteller in ihren Ständen Gelegenheit für Begegnungen und Signierstunden. Ein besonderes Highlight stellt erneut das parallel stattfindende Festival Hispalit dar, das sich auf spanischsprachige Literatur fokussiert. Die Gespräche dort übernimmt die Kulturjournalistin und Drehbuchautorin Marta Maldonado. Sie führt Schriftsteller verschiedener Generationen zusammen, um über ihre neuesten Werke, kreative Prozesse und ihre Sicht auf das Hier und Jetzt zu diskutieren.

Kooperation mit dem Literaturzentrum

Ergänzt wird das Programm durch die Zusammenarbeit mit dem Centro Andaluz de las Letras. Diese Partnerschaft bringt vier zusätzliche Gesprächsrunden zu aktuellen Buchneuerscheinungen hervor. Daran beteiligen sich Isabel Bono, Ignacio Peyró, Nerea Pérez de las Heras und Eloy Tizón. Die Mischung aus etablierten Größen und neuen Stimmen verspricht ein abwechslungsreiches Programm, das die vielfältige Landschaft der zeitgenössischen Literatur widerspiegelt und die Stadt Sevilla erneut als wichtigen kulturellen Anziehungspunkt positioniert.


Quelle: europapress.es

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