Sevilla erweitert Streckennetz nach Frankreich und Niederlande

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Sevilla erweitert Streckennetz nach Frankreich und Niederlande

von Redaktion2 Min. Lesezeit

Neuer Direktflug in die Bretagne

Der Flughafen von Sevilla baut sein europäisches Streckennetz weiter aus. An diesem Montag startet eine neue Verbindung an die französische Atlantikküste: Transavia, die Billigflugtochter des Air-France-KLM-Konzerns, fliegt ab sofort zweimal pro Woche die bretonische Hauptstadt Rennes an. Die Flüge sind jeweils montags und donnerstags geplant, wie die Airline mitteilt.

Rennes liegt verkehrsgünstig zwischen dem Ärmelkanal und dem Atlantik und ist ein beliebtes Ziel für Individualreisende. Die Stadt ist bekannt für ihre mittelalterlichen Fachwerkhäuser und die imposante Kathedrale. Auch das berühmte Kloster Mont Saint-Michel ist von dort aus gut erreichbar. Kunstinteressierte finden im Museum der Schönen Künste südlich des Flusses Vilaine Werke von Klassikern wie Botticelli, Rubens und Picasso.

Zweites Standbein in Frankreich

Die neue Route ergänzt das bestehende Angebot in die Bretagne. Bereits seit Längerem fliegt Transavia Sevilla mit Brest an, das rund zweieinhalb Autostunden westlich von Rennes liegt – allerdings zu anderen Zeiten: Die Verbindung in die Hafenstadt ist donnerstags und sonntags im Programm.

Damit bedient die Airline von Sevilla aus mittlerweile sechs Ziele in Frankreich. Bordeaux, Lyon, Montpellier, Nantes und Paris-Orly stehen ebenfalls auf dem Flugplan. Erst Mitte September war zudem eine saisonale Verbindung nach Marseille aufgenommen worden, die jedoch bereits wieder ausgelaufen ist.

Ausbau in die Niederlande

Über die neuen Frankreich-Verbindungen hinaus kündigt Transavia eine weitere Streckenerweiterung an: Ab Januar können Reisende von Sevilla direkt nach Maastricht fliegen. Die Stadt im äußersten Süden der Niederlande liegt eingebettet zwischen Belgien und Deutschland und ist rund 230 Kilometer von Amsterdam entfernt. Es ist die zweite niederländische Destination nach Schiphol, das bereits zehnmal pro Woche angeflogen wird.

Mit den zusätzlichen Routen reagiert die Fluggesellschaft auf die wachsende Nachfrage im südspanischen Markt. Die Frequenzen auf den bestehenden Strecken sind beachtlich: Amsterdam wird bis zu zehnmal wöchentlich bedient, Eindhoven viermal und Rotterdam dreimal. Auch Brüssel steht viermal pro Woche auf dem Programm. Wie das Nachrichtenportal Europa Press berichtet, festigt Sevilla damit seine Position als wichtiger Knotenpunkt für Low-Cost-Verbindungen nach Nord- und Mitteleuropa.


Quelle: europapress.es

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