Sechs Jahre Haft für Drogen-Geldwäsche bestätigt

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Algeciras

Sechs Jahre Haft für Drogen-Geldwäsche bestätigt

von Redaktion1 Min. Lesezeit

Urteil gegen Ex-Beamten rechtskräftig

Der oberste Gerichtshof von Andalusien (TSJA) hat das Urteil gegen einen früheren Guardia Civil bestätigt. Der Beamte, der in Algeciras im Dienst der Zollfahndung stand, muss für sechs Jahre in Haft. Zudem wurde eine Geldstrafe von 4,5 Millionen Euro verhängt. Das Gericht sieht es als erwiesen an, dass der Mann in großem Stil Gelder aus dem Drogenhandel gewaschen hat. Auch die Verurteilung seiner beiden Söhne wurde bestätigt. Sie erhielten jeweils eine Haftstrafe von drei Jahren und einem Monat. Auch sie müssen eine Geldstrafe in Millionenhöhe zahlen.

Aufgezogen über Jahre

Das Gericht sah es als erwiesen an, dass der Hauptangeklagte bereits 2014 in einem anderen Verfahren wegen Schmuggels und Urkundenfälschung aufgefallen war. Dieses Urteil ist zwar noch nicht rechtskräftig, zeigt aber nach Ansicht der Richter die enge Verbindung des Angeklagten und seiner Familie zum kriminellen Milieu. Der nun bestätigte Geldwäschekomplex betrifft den Zeitraum von 2015 bis 2018. In dieser Zeit baute der Mann zusammen mit seinen Söhnen ein Geflecht aus zahlreichen Firmen auf. Über dieses Netzwerk wurden hohe Summen verschoben und in Immobilien investiert.

Keine neuen Beweise

Die Verteidigung hatte in der Berufung auf fehlende Beweise und Verfahrensfehler plädiert. Die Richter am TSJA folgten dieser Argumentation jedoch nicht. Sie sahen keinen Grund, die Entscheidung der Vorinstanz zu korrigieren. Damit ist das Urteil gegen die drei Männer in dieser Instanz bestätigt. Wie die Nachrichtenagentur Europa Press berichtet, sind weitere Rechtsmittel vor dem Obersten Gerichtshof in Madrid möglich. Die Entscheidung des Gerichtshofs von Andalusien ist ein weiteres Signal im Kampf gegen die Geldwäsche im Zusammenhang mit dem Drogenhandel in der Region um die Bucht von Algeciras.


Quelle: europapress.es

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