
Symbolfoto: Dient der Illustration und ist nicht zwingend orts- oder personengebunden.
Schwedische Schule in Fuengirola erhält neue Genehmigung
Neuer Status für Privatschule an der Costa del Sol
Die Bildungseinrichtung "Colegio Suecos de la Costa del Sol" in Fuengirola darf ab dem kommenden Schuljahr 2026/2027 offiziell nur noch Unterricht nach dem schwedischen Modell anbieten. Die Regionalregierung Andalusiens hat die entsprechende Änderung der Verwaltungsgenehmigung erteilt, wie aus einem Beschluss des Bildungsministeriums hervorgeht.
Schwedisches Curriculum für 341 Plätze
Die Einrichtung, die von der Schwedischen Bildungsvereinigung an der Costa del Sol betrieben wird, erhält damit den Status eines ausländischen Bildungszentrums. Die Genehmigung umfasst insgesamt 341 Schulplätze für den zweiten Zyklus der Vorschulerziehung sowie die Klassenstufen eins bis zwölf – also von der Grundschule bis zum Abitur. Sowohl spanische als auch internationale Schülerinnen und Schüler können diese Plätze belegen.
Positive Prüfungen beider Bildungsbehörden
Wie aus dem Verwaltungsdokument weiter hervorgeht, lagen dem Antrag positive Stellungnahmen sowohl der Bildungsinspektion der Provinzdelegation Málaga als auch der Abteilung für politische Dokumententwicklung der schwedischen nationalen Bildungsbehörde vor. Die Behörden kamen zu dem Schluss, dass alle gesetzlichen Anforderungen für die Umwandlung erfüllt sind.
Einschränkung für spanische Schüler
Allerdings gibt es eine wichtige Einschränkung: Das Zentrum darf keine spanischen Staatsangehörigen in den Jahrgangsstufen aufnehmen, die der spanischen Schulpflicht entsprechen – es sei denn, die betreffenden Schüler besitzen zusätzlich die schwedische Staatsbürgerschaft. Diese Regelung ist im spanischen Recht für ausländische Bildungseinrichtungen verankert. Die Änderung hat sowohl akademische als auch verwaltungstechnische Wirkung ab Beginn des Schuljahres 2026/2027.
Quelle: europapress.es