
Symbolfoto: Dient der Illustration und ist nicht zwingend orts- oder personengebunden.
Schuss in den Rücken: Mann in Valencia attackiert
Gewaltverbrechen am helllichten Tag
Wieder einmal zeigt sich ein beunruhigendes Bild der Sicherheitslage in Spaniens Großstädten. Diesmal ist es Valencia, Schauplatz eines brutalen Verbrechens, das Fragen aufwirft. Ein 46-jähriger Mann wurde am Dienstagnachmittag in unmittelbarer Nähe des Palacio de Congresos niedergeschossen. Die Kugel traf ihn von hinten – ein feiger Angriff, der das Opfer in Lebensgefahr brachte.
Tatort: Nobelviertel wird zum Schauplatz
Die Tat ereignete sich in einem Viertel, das normalerweise für Kongresse und Tourismus steht, nicht für blutige Auseinandersetzungen. Doch der Schein trügt: Laut ersten Erkenntnissen der Behörden, über die Europa Press berichtet, war der Angriff offenbar keine impulsive Tat, sondern gezielt geplant. Der mutmaßliche Schütze, ein Mann kolumbianischer Staatsangehörigkeit, konnte nach dem Schuss unerkannt fliehen. Die Fahndung der Policia Nacional läuft auf Hochtouren.
Opfer außer Lebensgefahr?
Das Opfer, ein Mann aus Mali, wurde umgehend vom Notarztteam des SAMU versorgt und in ein Krankenhaus der Stadt gebracht. Dort wird er derzeit notoperiert. Über seinen Zustand schweigen sich die Behörden bislang aus – ein schlechtes Zeichen, möchte man meinen. Die Ärzte kämpfen um sein Leben, während die Ermittler vor einem Rätsel stehen: Welches Motiv steckt hinter dieser Hinrichtung auf offener Straße? Drogenhandel? Bandenkrieg? Oder gar persönliche Rache?
Die bange Frage nach der Sicherheit
Dieser Vorfall ist kein Einzelfall. Immer wieder erschüttern Schusswaffen-Attacken die vermeintliche Idylle der Levante-Küste. Man fragt sich unweigerlich: Wie sicher ist Spanien wirklich? Die Behörden verweisen gern auf sinkende Kriminalitätsraten, doch die gefühlte Sicherheit der Bürger sinkt. Ein Schuss in den Rücken, ein flüchtender Täter und ein Opfer zwischen Leben und Tod – das ist die Realität, die über den offiziellen Statistiken schwebt. Es wird Zeit, dass die Politik handelt, statt nur zu reagieren. Die Menschen in Valencia haben ein Recht auf Sicherheit – und das bedeutet: Aufklärung dieses Falles mit aller Konsequenz.
Die Ermittlungen dauern an, der Täter ist weiterhin auf der Flucht.
Quelle: europapress.es