
Symbolfoto: Dient der Illustration und ist nicht zwingend orts- oder personengebunden.
Rätselhafter Leichenfund vor Granadas Küste
Leiche mit Schussverletzung aus dem Meer geborgen
Die spanische Guardia Civil steht vor einem neuen Rätsel: Vor der Küste der Ortschaft Calahonda in der Provinz Granada wurde eine männliche Leiche entdeckt, die möglicherweise Opfer eines Gewaltverbrechens wurde. Wie die Nachrichtenagentur Europa Press berichtet, entdeckten Passanten den leblosen Körper am Morgen des 9. Oktober in den Fluten nahe der Klippen des Strandes Zacatín.
Erste Ermittlungsergebnisse deuten auf Schusswaffe hin
Die Einsatzkräfte der Küstenwache wurden umgehend alarmiert und rückten zur Unglücksstelle aus. Sie bestätigten den Fund und bargen den Toten aus dem Wasser. Erste Untersuchungen ergaben, dass sich der Leichnam bereits in einem fortgeschrittenen Verwesungszustand befand, was die Identifizierung erschwert.
Nach dem Transport ins Institut für Rechtsmedizin in Granada offenbarte die vorläufige Obduktion eine entscheidende Spur: Am Schädel des Mannes befindet sich ein Einschussloch, das nach ersten Einschätzungen der Forensiker von einem Projektil stammen könnte. Ein abschließendes Ergebnis der ballistischen Untersuchungen steht jedoch noch aus.
Identität des Toten weiterhin unklar
Die Behörden haben die Ermittlungen aufgenommen, um die genauen Umstände des Todes zu klären. Parallel dazu laufen Maßnahmen zur Feststellung der Identität des Verstorbenen. Bislang ist lediglich bekannt, dass es sich um einen Mann europäischer Abstammung handelt, dessen Name und Herkunft noch ungewiss sind. Die Beamten warten nun auf die Ergebnisse weiterer forensischer Analysen, die Aufschluss über die Todesursache und die Herkunft des Mannes geben sollen.
Quelle: europapress.es