Rekord-Festival für Kampfsport in Cádiz

Symbolfoto: Dient der Illustration und ist nicht zwingend orts- oder personengebunden.

El Puerto De Santa Maria

Rekord-Festival für Kampfsport in Cádiz

von Redaktion2 Min. Lesezeit

Ein Großereignis, das seinesgleichen sucht

El Puerto de Santa María wird vom 20. bis 22. November zum Zentrum der nationalen und internationalen Kampfsportszene. Das dort stattfindende Festival „CFN 7 – El Puerto Fight Weekend – Road to ONE“ wird von den Organisatoren als das größte seiner Art in der Geschichte Spaniens angekündigt. Die Veranstaltung findet im Pabellón Angelita Alta statt und verspricht ein dichtes Programm mit beeindruckenden Zahlen: 32 Kämpfe, vier Profi-Weltmeisterschaften, drei Gefechte der Road-to-ONE-Serie, ein andalusischer Meistertitel sowie mehrere nationale Titelkämpfe stehen auf dem Plan.

Ein Heimspiel für den Weltmeister

Ein Höhepunkt dürfte die Verteidigung des IBF-Weltmeistertitels im Boxen durch Carlos Coello sein. Der Lokalmatador kämpft vor heimischem Publikum um seinen bereits siebten WM-Gürtel. Für Alex Camacho, einen weiteren bekannten Kämpfer aus der Region, ist die Teilnahme ebenfalls etwas Besonderes: Er freut sich darauf, nach längerer Wettkampfpause wieder vor den Augen seiner Landsleute in den Ring zu steigen. Die Organisatoren kündigen zudem weitere namhafte Athleten wie Nayanesh Ayman, Inés Daniela, Cinthya Patiño oder Diogo Silva an.

Mehr als nur ein Wettkampf

Los geht es am Freitag mit der Eröffnungszeremonie und den öffentlichen Wiegeprozeduren. Der Samstag steht ganz im Zeichen der Käfigkämpfe mit Disziplinen wie MMA, K-1 und Muay Thai. Am Sonntag verlagert sich das Geschehen dann auf den klassischen Ring, wo Boxen, Kickboxen und Muay Thai in zwei Veranstaltungsblöcken geboten werden. Wie die Stadtverwaltung mitteilt, dient das Festival nicht nur dem sportlichen Wettstreit. Die Sieger der Road-to-ONE-Kämpfe erhalten die Chance, in Thailand im globalen Circuit von ONE Championship anzutreten – eine Perspektive, die den heimischen Talenten eine internationale Bühne eröffnen soll.

Sport und Stadt sollen verschmelzen

Das Konzept hinter dem Großereignis ist ein bewusst anderes, erklärte Lola Cazalilla, die Geschäftsführerin von CFN. Es sei ein Anliegen, dass Events nicht fernab der Städte stattfinden, sondern Teil des lokalen Lebens werden und eine echte Verbindung zum Umfeld schaffen. Die Integration des klassischen Boxens, das in El Puerto de Santa María eine tiefe Tradition und große Persönlichkeiten hervorgebracht hat, ist ein Teil dieser Philosophie. Das Festival vereint damit Moderne und Tradition, internationale Ambitionen und regionale Wurzeln.

Die Veranstalter betonen auch die Rolle der Frauen im Programm: Kampfsportlerinnen sollen hier unter den gleichen Bedingungen und mit gleicher Visibilität antreten wie ihre männlichen Kollegen. Für die Organisatoren ist dies ein Zeichen für Chancengleichheit in einer Sportart, die für Frauen oft mit höheren Hürden verbunden ist.

Bürgermeister Germán Beardo sieht in der Ausrichtung des Festivals einen weiteren Beweis für die Leistungsfähigkeit seiner Stadt in der Ausrichtung von Sportereignissen von nationaler Bedeutung. Unterstützt wird das Festival von einem breiten Bündnis, darunter die örtliche Stadtverwaltung, die Provinzregierung von Cádiz, die andalusische Regierung, der regionale Kickbox- und Muaythai-Verband sowie der Cádiz CF. Wie das Rathaus weiter mitteilt, unterstreicht die Beteiligung der spanischen Botschaft in Thailand die internationale Tragweite des Events. Die Organisatoren erwarten Teilnehmer und Zuschauer aus zahlreichen Ländern und sehen die Stadt am Río Guadalete bereits als einen künftigen Fixpunkt in der globalen Kampfsportcommunity.


Quelle: europapress.es

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