
Symbolfoto: Dient der Illustration und ist nicht zwingend orts- oder personengebunden.
Rafitas Konstanz trotz Málagas Debakel
Einziger Lichtblick im linken Sturm
Die 2:5-Heimniederlage gegen Real Sociedad hat beim Málaga CF tiefe Spuren hinterlassen. Inmitten des kollektiven Versagens stach einzig Rafita heraus. Der 23-jährige Rechtsverteidiger zeigte über weite Strecken der ersten Halbzeit seine bislang konstanteste Saisonleistung. Wie das Nachrichtenportal AxarquiaPlus berichtet, war der Veleño einer der wenigen Spieler, die dem Druck der Gäste standhielten.
Taktische Freiheiten durch Larrubias Abwesenheit
Die taktische Ausrichtung von Trainer Sergio Pellicer ermöglichte Rafita ungewohnte Offensivaktionen. Da auf der linken Seite mit Salinas und Aznou keine Doppelbesetzung stattfand, fehlte es an Überzahl-Situationen. Larrubia, der nominell als hängende Spitze agierte, bekam die nötige Unterstützung nicht – ein Missstand, der Rafita auf der rechten Bahn mehr Freiräume verschaffte.
Rückkehr zur natürlichen Seite
Erstmals seit Wochen agierte der Abwehrspieler wieder auf seiner angestammten Position. Die Vorteile zeigten sich unmittelbar: Rafita zog vermehrt bis zur Grundlinie, flankte aus dem Halbfeld und nutzte die größere Platzbreite des La Rosaleda für temporeiche Vorstöße. Bei einigen Aktionen zog er nach innen und schloss mit dem schwächeren linken Fuß ab – ein Zeichen für gewachsenes Selbstvertrauen.
Defensive Schwächen bleiben bestehen
Dennoch offenbarte die Partie erneut bekannte Probleme. In Umschaltmomenten geriet Rafita gegen die pfeilschnellen Außenstürmer der Basken regelmäßig ins Hintertreffen. Insbesondere in der zweiten Halbzeit, als Málaga zunehmend die Ordnung verlor, entstanden mehrere Gegentore über seine Seite. Die mangelnde physische Präsenz im Zweikampf sowie das verzögerte Herausrücken aus der Kette waren dabei ausschlaggebend.
Fünfte Saisonniederlage und offene Fragen
Mit der gestrigen Niederlage kassierte der Klub die fünfte Pflichtspielpleite der Saison. Die Mannschaft steht nun vor der Aufgabe, die Defensivarbeit grundlegend zu überarbeiten. Für Rafita selbst geht es derweil um die Frage, ob er künftig weiterhin auf der rechten Seite gesetzt bleibt oder erneut auf die linke Position wechseln muss – eine Entscheidung, die maßgeblich über seine weitere Entwicklung entscheiden dürfte. Die Vereinsführung steht vor der Herausforderung, aus der desaströsen Vorstellung die richtigen Schlüsse zu ziehen, ohne die wenigen positiven Ansätze zu ignorieren.
Quelle: AxarquiaPlus
Quelle: axarquiaplus.es