
Symbolfoto: Dient der Illustration und ist nicht zwingend orts- oder personengebunden.
Rafita rettet Málaga in der Nachspielzeit
Spätes Glück für die Boquerones
Der Málaga CF hat am vergangenen Spieltag einen späten Punktgewinn gefeiert. In einer intensiven Partie gegen den RCD Espanyol gelang den Gastgebern in der Nachspielzeit noch der Ausgleich – ausgerechnet durch ein Zusammenspiel zweier Spieler, die unterschiedlicher kaum sein könnten.
Während Trainer Sergio Pellicer auf der Pressekonferenz vor der Partie noch Rätselraten um die Startaufstellung betrieb und einen Einsatz des Rückkehrers zunächst offenließ, stand Rafita letztlich doch in der Anfangsformation. Der 23-Jährige war erst am Mittwoch vom Länderspielaufenthalt aus Loja zurückgekehrt – mehr als eine Woche war er bei der spanischen Auswahl unterwegs gewesen.
Keine Spur von Müdigkeit
Doch die Strapazen der Reise schienen dem Außenbahnspieler nichts auszumachen. Rafita absolvierte nicht nur die kompletten 90 Minuten, sondern war über die gesamte Spielzeit ein ständiger Unruheherd. Auf beiden Flügeln wirbelte er, setzte offensive Akzente und zeigte auch defensiv eine starke Leistung. Besonders in den Duellen mit Dolan auf der linken Abwehrseite behielt er mehrfach die Oberhand.
Wie das regionale Portal Axarquía Plus berichtet, war es schließlich Rafita, der in der fünften Minute der Nachspielzeit den Ball mustergültig auf Stürmer Niño brachte, der zum vielumjubelten 1:1-Ausgleich einnickte. Eine Szene, die die 30.000 Zuschauer in La Rosaleda jubeln ließ – und die zeigt, wie wichtig der Außenverteidiger für das Spiel der Andalusier bereits geworden ist.
Erfahrung für die Zukunft
Für Rafita ist es der nächste Beleg, dass ihm der Sprung in die zweite Liga nicht schwergefallen ist. Der gebürtige Veleño, der in der Jugend des Klubs ausgebildet wurde, sammelte in den vergangenen Jahren Erfahrung bei verschiedenen Leihstationen und kehrte im Sommer als gestärkter Spieler zurück. Seine Entwicklung dürfte auch im Klub genau beobachtet werden – gilt er doch als eines der vielversprechendsten Eigengewächse der Akademie.
Mit dem erkämpften Punkt bleibt Málaga in der oberen Tabellenhälfte und kann mit breiter Brust in die kommenden Aufgaben gehen. Die Leistung von Rafita gibt zudem Anlass zur Hoffnung, dass der Kader auch in der langen Saison genügend Tiefe besitzt. Trainer Pellicer kann sich jedenfalls glücklich schätzen, einen so unverwüstlichen Spieler in seinen Reihen zu haben.
Quelle: axarquiaplus.es