PSOE fordert Sofortmaßnahmen gegen Wasseraustritt

Symbolfoto: Dient der Illustration und ist nicht zwingend orts- oder personengebunden.

Málaga

PSOE fordert Sofortmaßnahmen gegen Wasseraustritt

von Redaktion2 Min. Lesezeit

Undichte Stelle bedroht Gebäudestabilität

Im Zentrum von Málaga spitzt sich die Lage für die Bewohner zweier Mehrfamilienhäuser zu. Die örtliche PSOE-Fraktion hat den Stadtrat nun öffentlich unter Druck gesetzt und fordert ein umgehendes Handeln. Konkret geht es um einen kontinuierlich stärker werdenden Wasseraustritt an den Gebäuden mit den Nummern 29 und 31 der vielbefahrenen Avenida de Andalucía. Die anhaltende Feuchtigkeit setze zunehmend der Bausubstanz zu, warnen die Sozialdemokraten.

Anwohner seit Wochen alarmiert

Wie die Socialistas mitteilen, hatten sich ihre Lokalpolitiker Begoña Medina und Pablo Orellana bereits Ende September mit betroffenen Bewohnern getroffen. Diese seien äußerst besorgt, da das Leck offenbar von Woche zu Woche größere Wassermengen austreten lässt. Ein von der Versicherung der Eigentümergemeinschaft in Auftrag gegebener Gutachter soll demnach bereits belegt haben, dass die Ursache nicht im Gebäude selbst liegt. „Die Stabilität der beiden Häuser ist ernsthaft in Gefahr“, zitiert die Fraktion ihre Stadträtin Medina.

Kritik an behördlicher Zuständigkeit

Die sozialistische Politikerin übt scharfe Kritik an der Verwaltung des konservativen Bürgermeisters. Es sei inakzeptabel, dass das Problem zwischen verschiedenen städtischen Abteilungen hin- und hergeschoben werde, während das Wasser ungebremst weiterfließe. Sowohl die städtische Wasserwerke-Gesellschaft Emasa als auch die Abteilung für Grünanlagen hätten bislang keine Stellungnahme oder technische Auswertung vorgelegt. Die Fraktion fordert nun offiziell die Inspektionsberichte beider Ressorts sowie ein Konzept zur Koordination der Fehlersuche.

Kein Einzelfall für die Bewohner

Medinas Parteikollege Orellana ergänzte, dass die Anwohner der Avenida de Andalucía bereits vor rund fünf Jahren mit einem ähnlichen Vorfall zu kämpfen hatten. Schon damals habe es an der Gebäudeecke zur Calle Eduardo Carvajal hineingereicht. „Es ist nicht das erste Mal, dass diese Menschen unter der mangelnden Instandhaltung der öffentlichen Infrastruktur leiden“, so der Kommunalpolitiker. Man habe die eigenen Hauspflichten mit der Kontaktaufnahme zur Versicherung erfüllt; nun sei das Rathaus in der Pflicht, proaktiv Lösungen anzubieten und nicht die Bürger von einer Stelle zur nächsten zu schicken. Sollte der Wasseraustritt weiter unkontrolliert andauern, drohe langfristig ein schwerer Schaden an den Fundamenten, so die Befürchtung. Wie die Zeitung Europa Press berichtet, warten die Anwohner weiterhin auf eine konkrete Reaktion der Stadtverwaltung.


Quelle: europapress.es

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