
Symbolfoto: Dient der Illustration und ist nicht zwingend orts- oder personengebunden.
Porto-Ultras nach Angriff in Sevilla festgenommen
Angriff auf Sicherheitspersonal
Die spanische Nationalpolizei hat zwei mutmaßliche Ultras des FC Porto festgenommen. Ihnen wird vorgeworfen, am vergangenen Mittwoch einen Mitarbeiter des Stadions La Cartuja in Sevilla attackiert zu haben. Der Vorfall ereignete sich unmittelbar vor dem Champions-League-Spiel zwischen Real Betis und dem FC Porto.
Eskalation am Drehkreuz
Wie die Zeitung Diario de Sevilla unter Berufung auf Polizeikreise berichtet, kam es an Eingang 12 des Stadions zu der Auseinandersetzung. Ein portugiesischer Fan soll versucht haben, ohne gültigen Ticketnachweis über ein Drehkreuz zu springen. Als ein Sicherheitsmitarbeiter den Mann stoppen wollte, schlug dieser zu. Ein zweiter Anhänger des Gastteams griff ein und prügelte weiter auf das Opfer ein.
Schwere Verletzungen
Der Arbeiter verlor durch den Schlag das Bewusstsein und stürzte zu Boden. Beim Aufprall erlitt er einen Bruch des Kieferknochens. Während er am Boden lag, trat einer der Angreifer weiter auf ihn ein. Die beiden Tatverdächtigen wurden noch vor Ort von der Polizei gefasst. Sie sollten am Freitag einem Richter vorgeführt werden.
Der Vorfall wirft erneut ein Schlaglicht auf die Sicherheitsvorkehrungen bei internationalen Fußballspielen und die zunehmende Gewaltbereitschaft von Fangruppierungen in europäischen Wettbewerben.
Quelle: europapress.es