
Symbolfoto: Dient der Illustration und ist nicht zwingend orts- oder personengebunden.
Palma beschlagnahmt 3.000 Artikel in vier Tagen
Massiver Schlag gegen den illegalen Handel
Mit einer konzertierten Aktion ist die örtliche Polizei in Palma de Mallorca gegen die illegale Straßenverkäufe vorgegangen. Zwischen dem 5. und 8. Oktober wurden in den belebten Vierteln der Inselhauptstadt mehr als 3.000 mutmaßliche Fälschungen und unerlaubte Waren aus dem Verkehr gezogen. Der Schwerpunkt der Ermittlungen lag dabei auf den wichtigsten touristischen und kommerziellen Achsen der Stadt.
Chronologie der Kontrollen
Bereits zum Auftakt am Montag konzentrierten sich die Beamten auf die Straße Sant Miquel, die Plaza de Cort und das Areal rund um die Kathedrale. Hier stellten die Einsatzkräfte nicht nur einen hohen dreistelligen Betrag an Gegenständen sicher, sondern leiteten auch mehrere Verfahren ein. Die Bilanz des ersten Tages umfasste 1.413 beschlagnahmte Objekte, darunter eine große Menge an Textilien sowie Accessoires wie Taschen und Mützen.
Am darauffolgenden Dienstag weitete die Polizei ihren Aktionsradius auf die Plaza de la Reina und den Parc de la Mar aus, während die Sant Miquel weiterhin unter Beobachtung blieb. Bei diesen Kontrollen fielen den Beamten erneut hunderte Artikel in die Hände, wobei insbesondere gefälschte Trikots und hochpreisige Uhren ins Gewicht fielen.
Die dritte Runde der Offensive am Mittwoch verlagerte den Fokus auf wetterbedingte Ware. Entlang des Passeig del Born und in den bereits überwachten Zonen konfiszierten die Ordnungshüter eine Vielzahl von Regenjacken und Schirmen, die offenbar angesichts der Wetterlage zum Verkauf angeboten wurden. Hierbei wurden zahlreiche Ordnungswidrigkeiten verzeichnet.
Den Abschluss der viertägigen Kampagne bildete eine erneute Razzia am Donnerstag. In den zentralen Fußgängerbereichen wurden weitere Artikel wie Sonnenbrillen und Tücher sichergestellt. Auch an diesem Tag wurden sowohl administrative Sanktionen verhängt als auch ein weiterer Strafbericht wegen des Verdachts der Produktpiraterie erstellt.
Juristische Konsequenzen
Insgesamt resultierte die Operation in einer Vielzahl von verwaltungsrechtlichen Anzeigen. Darüber hinaus leiteten die Ermittler mehrere Strafverfahren ein, die sich gegen den Verdacht von Verstößen gegen den Schutz geistigen Eigentums richten. Die beschlagnahmten Waren, die mehrheitlich aus dem Textilbereich stammen, wurden eingelagert und werden nun als Beweismittel dienen. Wie die Polizei mitteilte, sollen die Kontrollen im öffentlichen Raum auch künftig fortgesetzt werden, um gegen die wiederkehrende Problematik des ambulanten Handels mit Plagiaten vorzugehen.
Quelle: europapress.es