Nach Messerangriff: Bandenstreit in Palma möglich

Symbolfoto: Dient der Illustration und ist nicht zwingend orts- oder personengebunden.

Palma de Mallorca

Nach Messerangriff: Bandenstreit in Palma möglich

von Redaktion1 Min. Lesezeit

Messerattacke am helllichten Tag

Die Polizei in Palma geht nach einem schweren Messerangriff auf einen jungen Mann der Frage nach, ob die Tat im Zusammenhang mit Auseinandersetzungen zwischen rivalisierenden Jugendbanden steht. Wie die Ermittler der Brigada Provincial de Información (BPI) bestätigten, wird diese These derzeit als eine von mehreren Möglichkeiten geprüft. Die Spezialeinheit, die sich unter anderem auf die Beobachtung von Jugendbanden konzentriert, hat die Ermittlungen übernommen.

Der Vorfall ereignete sich am Freitagmittag gegen 13 Uhr in einer Parkanlage in der Nähe der Plaza de Tubo. Zeugen berichteten den alarmierten Beamten von einer Schlägerei zwischen drei jungen Männern. Zwei der Beteiligten sollen sich demnach gegen den dritten gewendet und ihn mit einem spitzen Gegenstand attackiert haben. Das 18-jährige Opfer erlitt einen Stich in den Bauchraum, der ein inneres Organ traf.

Hintergründe und Fahndung

Nach der Tat flüchteten die beiden Angreifer, die nach Polizeiangaben etwa im Alter des Opfers sind. Die Fahndung läuft auf Hochtouren, wobei die Beamten bereits einen der beiden Tatverdächtigen identifizieren konnten. Unklar ist bislang jedoch, wer von den beiden den entscheidenden Stich gesetzt hat.

Der verletzte Spanier wurde noch am Tatort erstversorgt und anschließend in das Universitätsklinikum Son Espases gebracht. Dort musste er sich einer Notoperation unterziehen. Über seinen aktuellen Gesundheitszustand machten die Behörden zunächst keine weiteren Angaben. Die Ermittler hoffen nun auf weitere Zeugenaussagen, um die genauen Hintergründe der Auseinandersetzung zu rekonstruieren und die Flüchtigen zu fassen. Wie die Nachrichtenagentur Europa Press berichtet, sehen die Ermittler die Messerattacke möglicherweise im Kontext von Bandenrivalitäten, die in spanischen Großstädten immer wieder für Gewalt sorgen.


Quelle: europapress.es

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