Murcia glänzt mit Rekordbilanz auf der Fruit Attraction

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Region Murcia

Murcia glänzt mit Rekordbilanz auf der Fruit Attraction

von Redaktion2 Min. Lesezeit

Der Beweis ist erbracht: Murcia ist die agrarische Speerspitze Spaniens

Während andere Regionen über sinkende Erträge und schwindende Wettbewerbsfähigkeit klagen, setzt die Región de Murcia ein Ausrufezeichen. Die Bilanz der diesjährigen Fruit Attraction in Madrid liest sich wie ein einziger Triumphzug: Mehr als 15.000 Geschäftskontakte und konkrete Business-Termine wurden in den Messehallen geknüpft. Das ist kein Zufall, sondern das Ergebnis einer aggressiven Strategie aus staatlicher Begleitung und unternehmerischem Ehrgeiz.

123 Unternehmen aus der Region präsentierten sich auf der internationalen Leitmesse – und sie kamen nicht als Bittsteller, sondern als Marktführer. Landeswirtschaftsminister Joaquín Buendía machte in seiner Analyse unmissverständlich klar, wem dieser Erfolg gebührt: „Es sind die Landwirte, Unternehmen und Fachleute, die mit ihrer Anstrengung dafür sorgen, dass dieser Sektor an der Spitze des Welthandels bleibt." Ein Satz, der wie eine Kampfansage an alle klingt, die die Landwirtschaft als Auslaufmodell abtun.

Zahlen, die jede Debatte verstummen lassen

Die nackten Fakten untermauern die Großspurigkeit der Ankündigungen eindrucksvoll. Zwischen Januar und Juli dieses Jahres erzielte der Obst- und Gemüsesektor der Region Exporteinnahmen von stolzen 2,689 Milliarden Euro. Das entspricht einem Wachstum von zehn Prozent – und noch viel wichtiger: Die Región de Murcia verantwortet satte 42 Prozent des gesamten Exportzuwachses der spanischen Branche. Während der Rest des Landes also müht, räumt Murcia ab.

Doch damit nicht genug. Ausgerechnet die Zukunftsbranche Agritech, also die landwirtschaftliche Technologie und Zulieferindustrie, verzeichnet ein Plus von 12,4 Prozent auf 64,8 Millionen Euro. Besonders bemerkenswert: Das Segment der Bewässerungstechnik explodierte förmlich um 45,9 Prozent. In Zeiten des Klimawandels und zunehmender Wasserknappheit ist dies das entscheidende Pfund, mit dem die Region wuchert. Effizienz ist hier keine Phrase, sondern das Fundament des Erfolgs.

Vom Feld bis nach Großbritannien: Die Präsenz zeigt Wirkung

Die Messe in Madrid war daher mehr als nur ein Pflichttermin. Sie diente als Schaufenster für das volle Sortiment – von Kohl- und Zitrusfrüchten über Steinobst bis hin zu Melonen, Wassermelonen und Tafeltrauben. Besonders erfreulich ist die Entwicklung auf dem britischen Markt, der sich für die murcianischen Erzeugnisse als außerordentlich robust erweist und einmal mehr die internationale Nachfrage nach Qualitätsprodukten aus Spanien dokumentiert.

Die Botschaft aus Murcia ist eindeutig: Wer im globalen Wettbewerb bestehen will, muss nicht nur anbauen, sondern auch verkaufen können. Mit einer derart geschlossenen Delegation und einem klaren Bekenntnis zur Technologieführerschaft hat die Region einmal mehr bewiesen, dass sie das Rückgrat der spanischen Agrarnation ist. Die Konkurrenz kann nur staunen – und lernen.

Wie die Nachrichtenagentur Europa Press berichtet, hob Buendía in diesem Zusammenhang die „hohe Wettbewerbsfähigkeit, Resilienz und das extrem hohe technische Niveau" der heimischen Unternehmen hervor. Der Beweis für diese Aussage liegt in den 15.000 Kontakten – ein Wert, der für sich spricht.


Quelle: europapress.es

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