Murcia bleibt Schlusslicht bei Lebensqualität

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Region Murcia

Murcia bleibt Schlusslicht bei Lebensqualität

von Redaktion2 Min. Lesezeit

Leichte Verbesserung, aber weiterhin Rückstand

Die Region Murcia bleibt im bundesweiten Vergleich der Lebensqualität auf dem viertletzten Platz. Wie aus der aktuellen Experimentalstatistik des Nationalen Statistikinstituts (INE) hervorgeht, erreichte die Region im Jahr 2025 einen Wert von 100,64 Punkten – und liegt damit unter dem nationalen Durchschnitt von 101,74. Nur Galizien (99,88), Andalusien (99,85) und die Kanarischen Inseln (99,40) schneiden noch schlechter ab.

Im Vergleich zum Vorjahr bedeutet das eine minimale Verbesserung: 2024 lag der Wert für Murcia noch bei 100,34 Punkten. An der Position im Ranking der Autonomen Gemeinschaften änderte das jedoch nichts.

Stärken bei Regierungsführung und Lebenszufriedenheit

Von den neun untersuchten Dimensionen schneidet Murcia in zwei Bereichen überdurchschnittlich ab. Bei „Governance und Grundrechte“ erzielt die Region 101,91 Punkte und liegt damit deutlich über dem nationalen Schnitt von 98,56. Auch bei der „Allgemeinen Lebenserfahrung“ zeigt sich die Region mit 104,72 Punkten positiver als der Rest Spaniens (102,74).

In allen anderen Kategorien bleibt die Region hingegen hinter dem Mittelwert zurück. Besonders deutlich wird der Rückstand bei „Bildung“: Hier erreicht Murcia 105,92 Punkte, während der nationale Durchschnitt bei 110,02 liegt. Auch bei „Freizeit und sozialen Beziehungen“ (91,40 vs. 93,87) sowie „Sicherheit“ (98,68 vs. 100,26) gibt es spürbare Defizite.

Unterschiedliche Entwicklungen in den Teilbereichen

Der Blick auf die Entwicklung der einzelnen Indikatoren zeigt ein gemischtes Bild. Positive Trends verzeichnet die Region bei Arbeit (101,01), Gesundheit (103,33), Bildung (105,92) sowie Freizeit und sozialen Beziehungen (91,40). Auch beim Thema Umwelt verbesserte sich der Wert deutlich von 99,35 auf 100,90 Punkte.

Rückläufig entwickelten sich hingegen die materiellen Lebensbedingungen – hier sank der Index von 98,32 auf 98,30 leicht. Auch bei der physischen und persönlichen Sicherheit gab es einen minimalen Rückgang von 91,39 auf 91,17 Punkte. Der Indikator für Governance und Grundrechte blieb im Jahresvergleich unverändert.

Der Indikator Multidimensional de Calidad de Vida (IMCV) wird vom INE als experimentelle Statistik erhoben und soll ein umfassenderes Bild der Lebensqualität liefern als rein wirtschaftliche Kennzahlen. Er basiert auf Empfehlungen internationaler Organisationen und berücksichtigt neben materiellen Bedingungen auch subjektive Faktoren wie Zufriedenheit und soziales Umfeld.

Wie das INE mitteilte, ist die Lebensqualität in Spanien insgesamt im vergangenen Jahr leicht gestiegen. Die neue Auswertung bezieht sich auf das Jahr 2024 und wurde am Freitag veröffentlicht.


Quelle: europapress.es

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