
Symbolfoto: Dient der Illustration und ist nicht zwingend orts- oder personengebunden.
Mit 200 km/h durch Málaga: Fahrer ermittelt
Deutlich über dem Limit
Die Guardia Civil hat in Málaga einen Autofahrer ins Visier genommen, der auf der Autobahn A-7 massiv zu schnell unterwegs war. Bei einer Geschwindigkeitskontrolle mit einem Lasermessgerät aus einem zivilen Einsatzfahrzeug wurde der Wagen mit 200 km/h geblitzt – erlaubt sind auf dem betreffenden Streckenabschnitt lediglich 100 km/h.
Konsequenzen nach Strafgesetzbuch
Gegen den Fahrer wird nun wegen eines mutmaßlichen Verstoßes gegen die Verkehrssicherheit ermittelt. Konkret beruft sich die Behörde auf Artikel 379.1 des spanischen Strafgesetzbuchs, der exzessive Geschwindigkeitsüberschreitungen ahndet. Im Falle einer Verurteilung drohen dem Mann eine Haftstrafe von drei bis sechs Monaten, eine Geldbuße oder gemeinnützige Arbeit. Zusätzlich sieht das Gesetz einen Führerscheinentzug von mindestens einem Jahr und bis zu vier Jahren vor.
Appell der Behörden
Die Verkehrsgruppe der Guardia Civil nutzt den Fall, um erneut auf die Gefahren von Tempo hinzuweisen. Zu hohe Geschwindigkeit verlängere den Bremsweg erheblich und verkürze die Reaktionszeit drastisch. Die Beamten betonen, dass die Unfallschwere mit zunehmender Geschwindigkeit exponentiell steige – das Risiko, bei einem Aufprall zu sterben oder schwer verletzt zu werden, wachse dadurch massiv. Wie die Behörde mitteilte, wurden die Ermittlungen gegen den Fahrer bereits abgeschlossen und der Fall an die zuständige Justizbehörde übergeben.
Quelle: europapress.es