Miniserie „Casper“ entsteht in Murcia

Symbolfoto: Dient der Illustration und ist nicht zwingend orts- oder personengebunden.

Cartagena

Miniserie „Casper“ entsteht in Murcia

von Redaktion1 Min. Lesezeit

Dreharbeiten in vier Kommunen der Region

Die Region Murcia dient als Kulisse für eine neue, hochkarätig besetzte Miniserie. Wie die Regionalregierung mitteilt, entsteht dort der Thriller „Casper“, ein dreiteiliges Drama über die Jagd auf einen der gefährlichsten Kriminellen Spaniens. Gedreht wird im November in Cartagena, Murcia, Ulea und Yecla. Die lokalen Film Offices unterstützen die Produktion in Zusammenarbeit mit der Murcia Film Commission bei der Organisation der Dreharbeiten.

Namhafte Schauspieler stehen für das Projekt vor der Kamera. Roberto Álamo übernimmt die Titelrolle des Gangsters. Ihm gegenüber spielt Rodolfo Sancho den ermittelnden Inspektor. Das Ensemble wird durch Adriana Torrebejano, Alain Hernández und Cristina Alcázar vervollständigt.

Handlung basiert auf realen Ereignissen

Die Serie beleuchtet die kriminelle Karriere von Ángel Suárez Flores, einem Mann, der als Pate der spanischen Unterwelt galt. Die Handlung erstreckt sich über drei Episoden zu je 70 Minuten und schildert die jahrzehntelange Verfolgung durch den Polizisten Losada. Obwohl der Verbrecher nach spektakulären Taten – etwa dem Überfall auf die Banco Popular in Yecla oder dem Diebstahl von Kunstwerken aus der Villa der Unternehmerin Esther Koplowitz – gefasst wurde, blieben die Haftstrafen kurz. Erst die Festnahme nach einem Überfall auf konkurrierende Drogenhändler beendete seine 30-jährige Laufbahn.

Produktion mit regionaler Förderung

Verantwortlich für Buch und Regie ist Joaquín Llamas, das Drehbuch stammt von Manuel Ríos, Mónica Martín-Grande und Ángela Armero. Die Produktion liegt bei Atlantia Media und RTVE. Die Kulturministerin der Region, Carmen Conesa, betonte den wirtschaftlichen Nutzen solcher Großprojekte für das regionale Filmgewerbe und angrenzende Dienstleistungsbranchen. Die Dreharbeiten starteten bereits in der Autonomen Gemeinschaft Madrid, weitere Aufnahmen sind auf den Kanarischen Inseln geplant. Wie die Nachrichtenagentur Europa Press berichtet, unterstützt das Ministerium für Tourismus, Kultur und Sport das Vorhaben.


Quelle: europapress.es

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