Martos wirbt in Peking um Autoindustrie

Symbolfoto: Dient der Illustration und ist nicht zwingend orts- oder personengebunden.

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Martos wirbt in Peking um Autoindustrie

von Redaktion1 Min. Lesezeit

Neue Kontakte nach China

Die südspanische Stadt Martos in der Provinz Jaén bemüht sich aktiv um Industrieansiedlungen aus China. Ein kürzliches Arbeitstreffen in der chinesischen Botschaft in Madrid hatte zum Ziel, die wirtschaftlichen Beziehungen zu vertiefen. Das Interesse asiatischer Konzerne gilt nach Angaben der Stadtverwaltung vor allem dem lokalen Automobilzulieferer-Sektor.

Anknüpfung an August-Reise

Wie die Nachrichtenagentur Europa Press berichtet, knüpft der Termin an eine Chinareise von Bürgermeister Emilio Torres im August an. Damals nahm er am zweiten Städte-Dialog zwischen chinesischen und spanischen Bürgermeistern teil. Die Gespräche in Madrid dienen nun dazu, die damaligen Kontakte zu festigen und mögliche Kooperationen auszuloten.

Produktion nahe am Markt

Torres betonte die strategischen Vorteile des Standorts. Ausschlaggebend seien der hiesige Industriekomplex und die technologische Kompetenz der ansässigen Betriebe. Chinesische Hersteller, so der Bürgermeister, suchten nach Möglichkeiten, Fahrzeuge direkt auf dem europäischen Markt zu produzieren, um Qualitäts- und Preisziele zu erreichen. Die Unternehmen in Martos verfügten über das nötige Know-how für die Fertigung zahlreicher Komponenten.

Expansionsbestrebungen asiatischer Konzerne

Die Vertreter der Botschaft zeigten sich laut Torres über die industriellen Kapazitäten vor Ort informiert. Für die Stadt sei die Aussicht auf neue Fabriken und Arbeitsplätze ein zentrales Anliegen. Man sei offen für Investitionen und wolle die Standortvorteile aktiv präsentieren. Konkrete Projekte seien noch nicht beschlossen; zunächst gehe es um die Planung von Technologiebesuchen und die Vorstellung des Industrieparks.

Teilnehmer aus mehreren Regionen

An dem Treffen in der Madrider Botschaft waren neben Torres auch Bürgermeister aus Gemeinden in Madrid, Katalonien, Kantabrien und Kastilien-La Mancha beteiligt.


Quelle: europapress.es

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