
Symbolfoto: Dient der Illustration und ist nicht zwingend orts- oder personengebunden.
Leiche nach Bootsdrama vor Cartagena geborgen
Einsatz nach SIVE-Alarm
Die spanische Guardia Civil hat im Süden der Region Murcia den Leichnam eines Mannes geborgen. Wie die Behörden mitteilten, handelt es sich bei dem Toten um einen Insassen eines Bootes, mit dem zuvor 39 Migranten an Land gegangen waren.
Der Vorfall ereignete sich am vergangenen Sonntag. Zunächst hatte das Integrierte Überwachungssystem SIVE ein seeuntüchtiges Boot etwa 23 Seemeilen südlich des Berges Monte Cenizas geortet. Daraufhin wurden Patrouillen der Guardia Civil an die Küste von Cala Dorada bei Cartagena beordert, wo die Beamten schließlich die 39 Bootsinsassen antrafen.
Zeuge meldet vermisste Person
Bei der medizinischen Erstversorgung durch das Rote Kreuz gab einer der Migranten an, dass sich eine weitere Person an Bord befunden habe. Diese sei während der Überfahrt gestorben. Daraufhin begaben sich die Einsatzkräfte zu dem von dem Zeugen genannten Ort und fanden dort die Leiche eines erwachsenen Mannes. Das Gelände war offenbar schwer zugänglich, weshalb die Rettungskräfte die Feuerwehr über die Notrufnummer 1-1-2 hinzuzogen, um den Leichnam zu bergen.
Die genauen Umstände des Todes sind Gegenstand der laufenden Ermittlungen. Ersten Erkenntnissen zufolge könnte der Mann ertrunken sein. Die Guardia Civil hat die Untersuchungen aufgenommen. Die 39 überlebenden Migranten, darunter 30 erwachsene Männer, eine Frau und acht Minderjährige, befinden sich in der Obhut der Behörden. Wie die Vertretung der spanischen Regierung in Murcia bestätigte, hielten sie sich nicht legal im Land auf.
Quelle: europapress.es