
Symbolfoto: Dient der Illustration und ist nicht zwingend orts- oder personengebunden.
Katalonien vor heftigen Starkregenfällen
Die Ruhe vor dem Sturm
Wer für Samstag Pläne im Nordosten Spaniens hat, sollte diese dringend überdenken. Der katalanische Wetterdienst Meteocat hat die höchste Warnstufe ausgerufen: In den Komarken Vallès Oriental, Maresme und La Selva droht Lebensgefahr durch sintflutartigen Regen. Es ist nicht die Zeit für Ausreden, sondern für Vorsorge.
Ein kurzes, aber heftiges Ereignis
Die Prognose ist eindeutig: Zwischen 14 und 20 Uhr werden mehr als 40 Liter pro Quadratmeter in nur 30 Minuten erwartet. Das bedeutet: Straßen verwandeln sich in Flüsse, Unterführungen zu Fallen. Meteocat-Sprecher Santi Segalà beschreibt das Ereignis als "kurz, aber intensiv". Eine gefährliche Kombination, denn die kurze Dauer verleitet viele dazu, die Lage zu unterschätzen.
Warnung ist kein Spiel
Die Behörden gehen auf Nummer sicher. Wie der stellvertretende Direktor des Zivilschutzes, Joan Ramon Cabello, betonte, werden um die Mittagszeit Handy-Alarmmeldungen an alle Menschen in den betroffenen Gebieten verschickt. Man will die Bürger wachrütteln. Die Empfehlung ist klar: Bleibt zu Hause, meidet unnötige Fahrten und vor allem: Haltet Abstand von Flussläufen und Schluchten. Wer jetzt den Helden spielt, spielt mit dem Feuer.
Die Lage kann sich ausweiten
Die Gefahr beschränkt sich nicht nur auf die drei roten Zonen. Ab dem Nachmittag drohen auch in weiten Teilen des Küsten- und Vorgebirgsstreifens von Barcelona heftige Schauer. Dort gilt dann die zweithöchste Warnstufe. In der Nacht zu Sonntag könnten zudem Gebiete um Tarragona betroffen sein. Die Behörden bleiben in erhöhter Alarmbereitschaft und werden die Lage am Sonntag in einem technischen Komitee neu bewerten. Bis dahin gilt: Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste.
Quelle: europapress.es