
Symbolfoto: Dient der Illustration und ist nicht zwingend orts- oder personengebunden.
Haftbefehl nach tödlicher Messerattacke
Untersuchungshaft nach tödlichem Messerangriff
Die zuständige Ermittlungsrichterin in Granada hat Untersuchungshaft für den 22-jährigen Tatverdächtigen angeordnet. Der Mann steht im Verdacht, am vergangenen Wochenende einen 21-Jährigen in einer Gaststätte in Cúllar Vega getötet zu haben. Die Entscheidung fiel am Donnerstag und beinhaltet eine kommunizierte Haft ohne Möglichkeit der Kaution.
Ermittlungen zur Tatnacht
Der Vorfall ereignete sich in der Nacht zum Sonntag in einem Unterhaltungslokal der Gemeinde. Nach Angaben des Obersten Gerichtshofs von Andalusien (TSJA) erlag das Opfer noch am selben Tag seinen schweren Stichverletzungen. Die beiden jungen Männer sollen sich in dem Lokal begegnet sein, die genauen Umstände der Eskalation sind Gegenstand der laufenden Ermittlungen.
Die Staatsanwaltschaft geht derzeit von einem Tötungsdelikt aus, wobei die rechtliche Einordnung – ob Mord oder Totschlag – im Laufe des Verfahrens präzisiert werden soll. Die Ermittlungsrichterin hat den Fall an das zuständige Gericht Nummer 6 in Granada abgegeben, das nun die weiteren Untersuchungen führt.
Hintergründe unklar
Die Guardia Civil hatte unmittelbar nach Bekanntwerden der Tat die Ermittlungen aufgenommen. Ihre Aufgabe war es, die Umstände der Gewalttat zu rekonstruieren und den mutmaßlichen Täter zu identifizieren. Die Festnahme des 22-Jährigen erfolgte im Zuge dieser Ermittlungen. Über ein mögliches Motiv oder den Ablauf der Auseinandersetzung machten die Behörden bislang keine Angaben. Der Fall hat in der Kleingemeinde nahe der Provinzhauptstadt für Bestürzung gesorgt. Wie das Nachrichtenportal Europa Press berichtet, stammt die Information über die Haftanordnung direkt vom TSJA.
Quelle: europapress.es