
Symbolfoto: Dient der Illustration und ist nicht zwingend orts- oder personengebunden.
Granada zeichnet soziales Engagement aus
Auszeichnung für vorbildliche Sozialarbeit
Die Provinzregierung von Granada (Diputación de Granada) wird am kommenden Mittwoch, dem 7. Oktober, im Auditorium der Caja Rural in Granada eine zehnköpfige Gruppe von Initiativen, Organisationen und Fachleuten mit dem 'Vida en Acción'-Preis 2026 auszeichnen. Die Ehrung würdigt Projekte, die nach Angaben der Behörde "dazu beitragen, das Leben der Menschen zu verbessern und eine positive soziale Wirkung in der Provinz zu erzielen".
Die Veranstaltung wird von der Journalistin Ana Martín Rosa sowie dem Schauspieler und Komiker José de Luna, bekannt unter seinem Künstlernamen 'Josete' aus dem Film 'Campeones', moderiert.
Anerkennung für Kommunen, Vereine und Medien
Der von der Abteilung für Soziales und Familie der Provinzregierung ins Leben gerufene Preis wird jährlich an Gemeinden, soziale Einrichtungen, Unternehmen, Organisationen und Einzelpersonen vergeben, die sich für die Bedürfnisse der Bürger einsetzen. Die Kategorien spiegeln die Vielfalt der Sozialarbeit in der Region wider.
In der Kategorie für Gemeinden und lokale Körperschaften geht der Hauptpreis an die Gemeinde Alhendín für ihr Projekt 'Mehr Bücher, mehr Freiheit', das Kindern und Jugendlichen den Zugang zu Literatur und Wissen erleichtern soll. Eine Anerkennung erhält zudem die Gemeinde Fornes für ihre Initiative 'Ein generationenübergreifendes Jahr', die Begegnungen und gemeinsames Lernen zwischen Alt und Jung fördert.
Breites Engagement für Inklusion und Gesundheit
Bei den gemeinnützigen Vereinen wird die Granadaer Tafel (Banco de Alimentos de Granada) für ihr Projekt '30 Jahre Umwandlung von Lebensmittelüberschüssen in Lebenschancen' ausgezeichnet, das Überschüsse sammelt und mit Maßnahmen zur beruflichen Eingliederung verbindet. Anerkennungen gehen an den Verein Mírame für seine seit 2011 bestehende Sommerschule für Menschen mit Autismus-Spektrum-Störung sowie an den Verein La Esperanza für einen inklusiven Theaterworkshop.
In der Kategorie Privatwirtschaft würdigt die Jury die Zeitung Ideal de Granada für ihre langjährige Berichterstattung über soziale Themen, insbesondere durch ihre Sektion 'Ideal Sociedad' und die Ausrichtung der 'Desafío'-Preise für Menschen mit Behinderung. Der Onconature-Verein wird für seine Begleitung von Krebspatienten im ländlichen Raum der Alpujarra ausgezeichnet.
Der Hauptpreis in der Kategorie für Sozialdienst-Teams geht an das Zentrum für kommunale Sozialdienste in Alfacar für sein Ernährungsprogramm für Familien. Die Jury hob die aktive Rolle der Nutzer im Veränderungsprozess hervor.
Die für Soziales zuständige Abgeordnete Elena Duque betonte, die Preise würden "Gesichter und Sichtbarkeit" für all jene schaffen, die täglich daran arbeiteten, das Leben anderer zu verbessern. Die Auszeichnung solle bewährte Praktiken teilen und als Inspiration für andere Gemeinden und Regionen dienen, wie die Provinzregierung mitteilte.
Wie die Nachrichtenagentur Europa Press berichtet, spiegelt die Auswahl des diesjährigen Preises die Breite des sozialen Engagements in der Provinz wider. Die Preisverleihung am Mittwoch wird als Festakt gestaltet, bei dem die Preisträger ihre Projekte einem breiteren Publikum vorstellen können. Die hinter den Auszeichnungen stehenden Initiativen zeigen den Angaben zufolge, wie aus Bedürfnissen Chancen entstehen können. Die Provinzregierung sieht in der Auszeichnung eine Möglichkeit, diese Arbeit wertzuschätzen und gleichzeitig zur Nachahmung anzuregen. Die Veranstaltung findet im Auditorium der Caja Rural in Granada statt. Die Preise werden in mehreren Kategorien vergeben, die an die Struktur der kommunalen Sozialdienste angelehnt sind. Die Initiativen reichen von Bildungs- und Kulturprojekten bis hin zu Programmen für Gesundheitsversorgung und berufliche Integration. Weitere Informationen auf der Website der Europa Press.
Quelle: europapress.es