
Symbolfoto: Dient der Illustration und ist nicht zwingend orts- oder personengebunden.
Fünf Tote auf Spaniens Straßen am Pilar-Wochenende
Traurige Zwischenbilanz der Verkehrsbehörde
Die Generaldirektion für Verkehr (DGT) hat eine ernüchternde Bilanz des verlängerten Wochenendes um den spanischen Nationalfeiertag gezogen. Zwischen Freitagnachmittag und Montagabend kamen auf den Straßen des Landes fünf Menschen ums Leben. Besonders betroffen sind Zweiradfahrer: Drei der Opfer saßen auf Motorrädern.
Unfälle an verschiedenen Orten
Wie die DGT mitteilte, ereigneten sich in dem Zeitraum fünf schwere Unfälle mit jeweils einem Todesopfer. Drei weitere Personen wurden verletzt. Der letzte tödliche Vorfall ereignete sich am Montag in der Gemeinde Navas del Rey in der Region Madrid: Ein Motorradfahrer stürzte und wurde in der Folge von einem Fahrzeug erfasst.
Der Samstag erwies sich als der schwärzeste Tag des Zeitraums. Bei drei separaten Unfällen starben drei Menschen, darunter ein Biker in Dozón in der Provinz Pontevedra. Ein weiterer Motorradfahrer kam bereits am Freitag in Cabezas Rubias in der Provinz Huelva ums Leben. Zudem starb ein 46-jähriger Lkw-Fahrer, als sein Fahrzeug an der Autobahn AP-7 bei Benicarló in der Provinz Castellón von einer Brücke stürzte, wie das Notfallkoordinationszentrum CICU bestätigte.
Rückreiseverkehr mit Behinderungen
Am Montagabend, als der Sonderfahrplan der Behörden auslief, kam es auf den Zufahrtsstraßen nach Madrid und Barcelona zeitweise zu Staus. Insgesamt hatten die Behörden für den Zeitraum rund 5,7 Millionen Fahrten auf den spanischen Fernstraßen erwartet. Der operative Rahmen zur Bewältigung dieser Mobilitätswelle endete am Montag um 20 Uhr. Wie die DGT weiter mitteilte, waren die fünf tödlichen Unfälle zugleich die einzigen mit Todesfolge in diesem Zeitraum – eine Zahl, die die Diskussion über die Sicherheit von Motorradfahrern auf Spaniens Straßen erneut anheizen dürfte.
Quelle: 20minutos.es